• Ein Spiel dauert immer 90 Minuten

    … doch Nettospielzeit war es heute maximal 45 Minuten…

    Denn in Brambauer liegt nicht nur mehr Altreifengranulat als in ganz Dortmund auf dem Kunstrasen, sondern auch noch eine sehr großzügige blaue Tartanbahn. Nach 10 Minuten gab es kaum was Sehenswertes. Jeder Ball kullerte meterweit ins Aus und Spielfluss war quasi unmöglich.

    So brauchte es eine Standardsituation, die Johnny in Witsel-Manier (gg. Leipzig) von der Strafraumkante in die Maschen knallte.

    Nur wenige Minuten später war es eine herrliche Kombination über links. Müller steckt auf Marx durch und unser rechter Wirbelwind Tommy Taube netzte zum 2:0.

    Was danach passierte? Nix.

    Der Ball hoppelte so über mikroskopisch kleine Reifenteile und irgendwie wollte der Ball nicht mehr ins Gehäuse.

    Und als alle schon den Abpfiff herbeisehnten, viel plötzlich das 2:1.

    Danach wurde es nochmal hektisch. Alle Körner wabbelten nun ein bisschen und plötzlich standen vier BVB Spieler im 16er und köpften fast gemeinsam auf unseren fast beschäftigungslosen Kater Garfield. Der dann in Milli-Millisekunden zum super Kater mutierte und den Ball irgendwie noch gen Latte drückte. Glück gehabt.

    Danach war Schluss. Wir klettern mit diesem Sieg nun auf Platz 1 und treffen bereits am Freitag auf den TUS aus Eichlinghofen. Bei wunderschönem neuem LED Licht 💡 sehen wir dann hoffentlich wieder ein ansehnliches Fußballspiel.

  • Souverän gewonnen

    Es war das Topspiel des 6. Spieltags. Der 3. hatte den Tabellenführer zu Gast. Doch beim Gast mahlten die Mühlen heute immer einen Tick langsamer.

    Dagegen waren wir vor allem im Zentrum bei Niko und Kevin fast wie Bienen oder Piranhas. Das süße Fleisch? Der Ball. Und wenn der Gegner diesen nicht direkt hergeben wollte, dann stachen wir zu zweit oder zu dritt zu und holten uns den Ball.

    Bereits nach 20 Minuten hätte es schon 2 oder 3 zu 0 stehen können, doch irgendwie schien jemand in bester Mario Kart Manier ständig Bananenschalen in den 16er zu schmeißen. Erst rutschte Nils aus und dann Leon. Es war echt verrückt.

    Doch kurz vor der Pause war es zunächst ein Fehlpass von Niko, die die Uelzener nach vorne brachte. Aber aufgerückte Mühlhausener erlebten dann Körner Kombinationsfußball at its best. Die Folge? Das 1:0 durch Bumm-Bumm-Birgit.

    Nur zwei Minuten später machte unser Müllerchen mit dem Kopf „Bams“ und schickte Conor auf zum 2:0.

    Anschließend ertönte der Halbzeitpfiff. Nachdem Nils nicht mehr weitermachen konnte, musste unser Mutsche alles geben und die rechte Seite dicht machen.

    In der 60. Minute wechselten wir nochmal ein. Richtig. Wir wechselten ein nicht aus. Ganz wichtig. Denn Jonny für Müller war die Bereicherung zum richtigen Zeitpunkt. Mit einem genialen Pass zu Conor machte er so unsere Birgit zur Bumm-Bumm-…Buuumm Birgit. Das 3:0.

    In der Folge wurden noch einige Karten verteilt.

    Leider eine Zuviel für unseren Rechtsverteidiger Mujë, der zum Wohle der Mannschaft leider die Ampelkarte sah. Kopf hoch Junge!

    Bis zum 7. Spieltag stehen wir nun auf Platz 2. Punkt- und Tordifferenzgleich mit dem neuen Tabellenführer Türkspor Dortmund.

    Am kommenden Sonntag geht es dann nach Lünen Brambauer. Hier müssen wir dann unseren letzten Trip vergessen machen, wo wir mit weißen Hemden, zwar gut aussahen, jedoch kein gutes Fußballspiel zeigten.

    Das gilt es zu korrigieren!💪🏼💪🏼

  • 30 gute Minuten reichen gegen Hannibal

    Hannibal war so ca. vor 2200 Jahren ein herausragender Stratege und Heerführer. Die Alpenüberquerung ist oft das erste, was einem zu dieser Person einfällt.

    Unser Heerführer Grobe skizzierte da nur kurz vor Anpfiff eine mögliche Strategie, wie man direkt mit dem Anstoß die Abwehr von Hannibal – der Bezirksligamannschaft – überqueren könne. So schnell hätte jedoch nichtmal der beste und schnellste Geschichtslehrer die Alpenüberquerung erzählen können, wie unsere 11 Körner auf dem Kunstrasen den Platz überspielten und Conor im 16er selbst erstmal wach werden musste, um den Ball dann am Torwart vorbeizuschieben.

    Nach 10 Minuten war es wieder eine gut rausgespielte Aktion die Tommy Taube aus 18 Metern in die Maschen knallte.

    Danach ließen wir gute 10 Prozent nach… in wirklich allen Bereichen… und so legten wir noch vor der Halbzeit und dem einsetzenden Regen einen wirklich guten Schwimmkurs hin. Hannibal schaffte es jedoch zu unserem Körner Glück nicht wirklich gefährlich zu werden.

    In der zweiten Halbzeit kam dann der starke Regen und wir hatten erneut hervorragende 15 Minuten. Erst erhöhte Leon auf 3:0 ehe eine gut getretene Ecke von Lolo das 4:0 bescherte. Das 5:0 war dann Bundesligareif! Muje eroberte den Ball und der Körneexpress über Niko, Lolo und Conor vollendete den letzten und wohl besten Moment des Spiels. Danach stellten wir erneut das Fußballspielen ein und hatten bis zum Abpfiff kaum noch gute Aktionen.

    Was aber bleibt ist die Erkenntnis, dass wir wirklich guten Fußball spielen können. Jetzt gilt es hier in der kommenden Trainingswoche, die “guten” Minuten deutlich nach oben zu schrauben, um so vielleicht am kommenden Woche im Topspiel gegen den Tabellenführer ebenfalls zu punkten.

  • Erster Heimsieg der Saison

    Es war der 1. September 2019 und bereits der 4. Spieltag. Dieser war ganz im Zeichen des VFR Sölde. Zuvor hat die 2. Mannschaft des VFR schon gezeigt, wo der Frosch die Locken hat.

    Im Spiel der 1. Mannschaften wollten wir dann aber die Punkte am Zippen halten. Doch das machte Sölde uns von der ersten Sekunde an sehr schwer bis extrem schwer. Bereits im ersten Laufduell hielt ein Grüner gegen unsere Andilope die Sohle auf sein Sprunggelenk. Dies nahm der oftmals zu lasch agierende Schiedsrichter leider nur zur Kenntnis. So entwickelte sich in den ersten 15 Minuten ein kampfbetontes Spiel ohne wirklichen Spielfluss.

    Und wenn es dann doch mal kritisch wurde und Andi oder Schabbel mal überspielt waren, dann war da immer noch Andi oder Schabbel… oder auch zu wirklich guter Letzt unsere Katze Klick, die sich wie ein Panther in jeden Ball und Gegner schmiss, wann immer es sein musste.

    Auf der anderen Seite bestaunten wir nur einige Halbchancen und zahlreiche Ecken und Standards, die jedoch nicht zum Erfolg führten.

    Zur zweiten Halbzeit stellten wir auf mehren Positionen um und brachten Nils zu seinem ersten Bezirksligaspiel für den TUS. Doch bevor die Maßnahmen greifen konnten, war quasi mit Wiederanpfiff erneut unsere Katze Klick im Kasten gefordert und streckte sich auf 2,20 m, um den Distanzschuss noch so grade aus der Ecke zu holen.

    Von Minute zu Minute konnten wir das Spiel immer mehr in die Hälfte des VFR bringen und wurden immer wieder per Foul gestoppt. Zumindest hier kam immer mal wieder ein Pfiff des Schiedsrichters.

    In der 66. Minute beratschlagten sich die beiden Distanzschützen Andi und Lolo… ehe Lolo den Ball aus dem Feld schlagen durfte und Andi, es wie eine Lope eben macht, in unnachahmlicher Manier via Prellsprung* in die Höhe schoss und mit seinem Kopf den Ball sehenswert oben links ins Eck schlug.

    *Als Prellspringen bezeichnet man eine spezifische Laufbewegung, die vor allem für einige Antilopenarten charakteristisch ist. Dabei katapultieren sich die Tiere mit steifen Läufen in die Luft.

    Nur neun Minuten später war es ein wunderschöner Konter über Niko, Nimo und schließlich unserer anpirschenden Andilope, die zum 2 zu 0 vollendete.

    Anschließend war der grüne Drops gelutscht.

    Wir schrauben uns dank einer cleveren 2. Halbzeit und einer kämpferisch hervoragenden Leistung über 90 Minuten wieder vor auf Platz drei in der Tabelle und müssen uns kommende Woche gegen Hannibal auf ein weiteres schweres Spiel einstellen.

  • Prinz und Taube mit Doppelschlag

    Es waren gerade einmal vier Minuten gespielt. Ein Freistoß an der Strafraumkante. Conor Birgit Prinz schlenderte zum Ball und unser Coach fragte sich schon, was zum Teufel er da macht. Doch ehe er sich aufregen konnte, musste er schon jubeln. Denn unsere rote Prinz verwandelte direkt und brachte unsere Körner schnell auf Kurs.

    In Minute 18 watschelte Berni der Blitzfotograf an unserer Bank vorbei und erkundigte sich, ob die andere Hälfte auch bespielt werden dürfe. Doch HoWi 2 hatte sich hinten eingeigelt und suchte wenn dann nur über den schnellen 11er sein Glück.

    Doch kurz vor der Trinkpause erhöhte Conor auf 2:0.

    Das ärgerliche war, dass wir danach durch deren einzigen Spielzug tatsächlich den Anschlusstreffer kassierten.

    Doch vor der nächsten Trinkpause, der Halbzeitpause, erhöhte unser schnelle und wendige TT auf 3:1.

    Nach der Pause schnappte sich eben erwähnter Tommy Taube noch hinter den 6ern den Ball und zog aus mindestens 30 Metern einfach mal ab und erzielte das 4:1. Was ein Treffer. Hätte man vorher auf den Schuss wetten können, so hätten Buchmacher locker eine Quote von 1:10 … ach 1:100 ausgegeben. Doch der Ball war drin.

    In der Folge hatten wir weitere sehr sehr gute Möglichkeiten, doch da wo der Buchmacher gerade mal ne Quote von 1,1 ausgemacht hätte vergab unsere Taube leider die weiteren Treffer 5 und 6.

    Den letzten Treffer markierte dann unser Neuzugang NiMau. Via Solo- Sturmlauf rannte er aus der eigenen Hälfte los und spielte dann nochmal Doppelpass mit dem Torwart, um dann ins leere Tor einzuschieben.

    Nächste Woche treffen dann alle Körner Mannschaften auf den VFR Sölde.

    Da hoffen wir dann auf 9 Punkte, die allesamt am Zippen bleiben.

  • Eine richtig gute Teamleistung lässt 3 Punkte springen

    Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften waren stets um Sicherheit bemüht und ließen wenig anbrennen. Zeitweise wirkte das ganze Spiel sogar leicht einschläfernd. Das 0:0 plätscherte so vor sich hin…

    Erst im 2. Durchgang wurde das Tempo schneller und nach einer ersten guten Phase von uns kam Kirchdernes Eckenserie von gefühlt 20 Ecken in Folge. Doch gerade als der Druck der Grünen immer stärker wurde, gelang dem eingewechselten Johnny, Ex-A-Jugend-Spieler aus Körne, das 1:0 für unseren TUS. Und ein weiser Coach, der gerade leckeres San Miguel auf Mallorca schlürft, sagte einmal, dass man sein erstes Seniorenspiel nie vergessen werde. Während also andere Vereine für teuer Geld irgendwelche „Stars“ aus der Oberliga holen, holen wir unsere echten Körner Stars aus der A-Jugend.

    Das macht uns stolz und lässt die Freude aufs nächste Training steigen, wo wir wieder weiter an uns arbeiten können.

    Ach ja, und das Spiel haben wir gewonnen! Keine Ahnung, wann wir Kirchderne das letzte Mal schlagen konnten, aber hinterher fragt ja keiner mehr nach dem Wie.

    Und so wartet bereits diesen Freitag das erste Heimspiel auf uns, wo der beflügelte Aufsteiger aus Germania zu Gast sein wird.