Zunächst mal die wichtigen Ergebnisse vom Wochenende:

Wambel - Rünthe 4:4

Hannibal - Roj 4:2

Nordkirchen - Wethmar 0:2

Kirchderne - Scharnorst 1:3

und ganz wichtig! ... Overberge verliert Daheim gegen Brambauer mit 7:0.

Doch kommen wir nun zur Heimmacht DJK TuS Körne gegen (wir erinnern uns noch gerne an die schöne Busfahrt im Hinspiel) ganz weit weg Lüdinghausen. Hier waren sich die Buchmacher zwar schon vor dem Spiel einig, doch jede/r weiß, dass solche Spiele erst auf dem Platz richtig spannend werden. Nämlich dann, wenn der Favorit schon vor dem Spiel ein Schulterklopfen bekommt und man nach einer tollen Hinrunde auf den abstiegsgefährdeten Underdog aus Lüdinghausen trifft.

Hier wollte Coach Grobe von Beginn an ein Zeichen setzen und schulte die erste 11 vor dem Spiel mit einer Passschule als Warm-Up. So war zwar von der ersten Minute an ordentlich Feuer in der Partie, doch war dieses Feuer noch sehr zerstreut und wenig zielgerichtet. So richtig zielgerichtet wurde es dann in der 11. Minute, als unsere Andilope leichtfertig einen Ball hergab und alle noch kommenden Körner schon mal die besinnliche Weihnachtszeit einleuteten und einen kollektiven Winterschlaf zelebrierten, als Nils Husken von der Union im 16er mit nur einem Haken locker und ruhig zum (sagen wir obligatorischen...?!?!) 1:0 einschob. Das Gegentor gehört eben zu einem guten Heimspiel dazu. 

Danach dauerte es zwar einige Minuten, doch der Körneexpress nahm mit jeder Minute mehr und mehr fahrt auf. Nach einem ordentlichen Gehacke im 16er, schob unser Torjäger Jonas mit seinem starken Linken zum 1:1 ein.

Das 2:1 kurz vor der Pause war dann aber ganz von der Marke Weltklasse. Nach einem strammen pass von Kalle auf Marvin, schlug dieser eine perfekte Flanke auf den einlaufenden Andi, der den Fuß richtig justierte und zum 2:1 einschob.

Nach der Pause kam der Körneexpress kurz ins stocken und unser Müllerchen kollidierte mit unserem Tower Schabbel und blieb mit einer Platzwunde am Boden. Auf die Frage, ob ihm schwindelig sei, antwortete er logisch und beruhigend: "Wieso, ich liege doch." Nach der Auswechslung und der Hereinnahme von Kevin Kleine war es ein schlecht abgewehrter Ball, den Andi mit seinem 2. Tor des Tages nutzte. Nur eine Minute danach legte der andere Flügelspieler Marvin nach und erhöhte auf 4:1.

Danach war jeglicher Kampfgeist beim Gegner verloren und zu meinem ganz persönlichen Staunen spielten wir weiter Fußball und ließen den Gegner laufen. Allen voran unser Läufer Jonas, der wohl ohne jeden Zweifel jeden Quadratzentimeter im Spiel abgelaufen ist und wie alle 11 Körner weiterhin Lust auf mehr hatte.

In der 77. Minute schob unser Messi nochmal selbst zum 5:1 ein, ehe Cede und Schwenni auf 7:1 erhöhten.

Ein also insgesamt grandioser Abschluss zu Hause. 

Nächste Woche soll dann noch ein grandioser Auswärtsabschluss folgen und die doch eher negativere Auswärtsbilanz etwas aufpolieren.

Ein gutes Spiel beginnt beim Treffpunkt immer mit einem Tic Tac oder wahlweise mit einem fisherman's friend, Eukalyptus Menthol oder einem Kaugummi. Gut dass wir drei Doofen von der Tankstelle (Coach, Co und Grindelbart) diesmal nichts dabei hatten. Sehr gut, dass wir auf unsere wachsende Großfamilie Heinrich trafen. Marvin holte nämlich extra noch aus seinem Auto die Grapefruit Kracher von 5 Gum. Sein Schwager in spe bot uns zwar auch noch ein Kaugummi an, doch mit dieser Geschmacksexplosion konnte der Start in die Partie ja nur Glücken!

Danach ging es an die Taktiktafel. Unser Zetteluwe Grobinho überraschte wieder mit einer neuen Formation und stellte Messi mit Marvin einen Sturmpartner mit ansteigender Form an die Seite. 

Die ersten Minuten nach Anpfiff waren doch sehr überraschend, da wir (gefühlt) zum ersten Mal auf einen Gegner trafen, der mit gehörigem Respekt und einer kompakten 5er Kette auflief. Doch durchaus unbeeindruckt erspielten wir uns mehrere Baba-Chancen raus, die wir ungenutzt ließen. Im weiteren Verlauf verlor Sölde den Respekt und spielte mutiger und wir bekamen mit unseren zwei Spitzen deutlich weniger Zugriff auf das Spiel. Unter anderem auch, weil Sölde mit feiner Technik und ruhigem Aufbauspiel agierte und zielstrebig Richtung Mongi kombinierte. Gerade als es eher danach aussah, dass es für uns brenzlig werden würde, verlängerte unser Lamboss einen langen Ball auf seinen Sturmpartner Heinrich, der gefühlvoll einlupfte. Schönes Tor!

Überrascht von dieser Führung schalteten wir doch alle einen Gang zurück. Schließlich sind wir direkte Führungen nicht gewohnt. Bereits 5 Mal mussten wir sonst erst einen Rückstand aufholen. Die logische Konsequenz? zwei Tore für Sölde. 

Die Reaktion? Angeregte Diskussionen am Spielfeldrand über Systeme und fehlende Lufbereitschaft. Sollten wir umstellen? 4-1-4-1 oder 3-4-3 oder 1-1-8? Ach schaut mal rüber, Jonas schießt an den Pfosten und unser Kleine erzielt im zweiten Anlauf das 2:2. Kurz vor der Pause dann noch ein weiterer guter Angriff über außen und die Gewissheit hier geht mehr... und alles taktische war wieder verworfen.

Nichts desto trotz war es taktisch ein herausforderndes Spiel, da wir durch die breit angelegte Spielanlage immer wieder sehr weit außen verteidigen mussten. Nach der Halbzeit war es dann in der 46. Minute fast erneut soweit. Nach einer Flanke von rechts verpasste Marvin nur um Sackhaaresbreite. In der Folge war es ein sehr umkämpftes Spiel, das so richtig keinen Sieger ausmachen wollte. Die Hereinnahme von Cedi-Bär brachte zwar etwas mehr Zugriff im Mittelfeld, doch so richtig gefährlich wurden wir nicht mehr. Langer Dropkick-Ball von Mongi auf Andi und zack war der Ball auch oft schon wieder weg...

Und als wir uns alle drei an der Außenlinie einig waren, dass der Wechsel von Andi und Jonas mal so garnicht funktionierte und was die sich denn erlauben einfach so die Posis zu wechseln, haute unser Lamboss einen überragenden Linienlauf raus und legte mit guter Übersicht quer, wo unser Cede mit links den Ball annahm und mit rechts vollendete. Die Führung.

Aber auch bei Baba Brach sollten wir noch was zu sehen bekommen. In der 84. Spielminute schob er den Ball zum spielentscheidenden 4:2 ein. 

Was für ein Spiel und was für ein Jahr 2018.

Danke Hansi für dieses doch sehr passende Zitat am Ende der Hinrunde. Die wurde nämlich mit einem weiteren Messi Jonas Siegfried Tor und der ersten Hütte von, man marx kaum glauben, Dominic beendet und mit einem Sieg gekrönt. Am Ende dieser sehr intensiven 15 Spieltage stehen wir mit 31 Zählern auf dem dritten Tabellenplatz und führen damit das Verfolgerfeld an.

Das dritte siegreiche 2:1 in dieser Saison war jedoch keine Hausfrauenkost, denn dafür waren wir über weite Strecken viel zu weit vom Herd, des Geschehens, entfernt. Die Räume, die wir Brambauer ließen, waren teilweise sehr groß. Wobei wir vor allem in der Anfangsphase ordentlich Druck gemacht hatten und auch folgerichtig nach Heinrich-Ableger durch unseren neuen Stürmer Jonas in Führung gingen.

In der Folge ließen wir aber, wie bereits erwähnt, den Gegner viel zu viel Platz und machten den Gegner so unnötig stark. Brambauer war vor allem in Umschaltaktionen und bei Kontern sehr gefährlich. Unnötig und durchaus schlecht war dann auch der Ausgleichstreffer kurz vor der Pause.

Mit einem 1:1 ging es dann in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit muss man zugeben, dass Brambauer einige gute Chancen hatte und es verpasste uns ein weiteres Tor einzuschenken. Gerade als wir dann von draußen ein wenig mehr Ruhe gefordert hatten, war es eine schnelle Umschaltaktion unsererseits, die Dominic nach Vorarbeit von Kevin nutzte. Und schwupps, da stand es wieder 2:1. 

Anschließend wurde bei einem herrlich leckeren Kaltgetränk und der Currywurst-Pommes alla Schlappohr und Pedda (dankeschööön) genüßlich auf die Tabelle geschaut...

Jetzt heißt es erstmal genießen und Füße hochlegen. Bis zur nächsten Trainingseinheit.


Manchmal, zum Glück aber auch nur manchmal, hat man ja so ein Gefühl... Wenn der Trainer die Mannschaftsbesprechung abhält und man in die Gesichter der Spieler schaut und der ein oder andere die feißen Fäden der Mandarine gerade genauer begutachtet, als die taktischen Anweisungen des Trainers, dann hat man so ein Gefühl... und dieses Gefühl ist nicht sehr gut...

Doch ebenfalls zum Glück, war diese Schläfrigkeit auf dem Platz nur hin und wider beim etwas zu ungenauen Passspiel zu bemerken... oder wenn Roj mit einem einfachen Doppelpass mit Hackentrick auf einmal alleine vor Mongi auftaucht... 
Auf der anderen Seite kombinierten wir uns phasenweise nahezu perfekt vom eigenen 16er bis vors gegnerische Tor. Doch leider schafften wir es in der 1. Halbzeit nicht, den Ball hinter die Linie zu bringen. Einmal scheiterte Lammers am Torwart und Pfosten und ein anderes Mal vergab unser Senft aus sehr aussichtsreicher Position... eine wirklich dicke Chance...

Nach einem Foulspiel, kam es zu einer Standardsituation aus dem rechten Halbfeld. Die Flanke kam perfekt in den 16er genau zwischen 5er und 11-Meter-Punkt. Unser Abwehrriese Andi B. sprang mustergültig zum Ball und nickte diesen perfekt in die Maschen, wo zuvor Lammers und Senft gescheitert waren...doch moment mal... ach ja... wir hatten ja zuvor die Halbzeitpause... ach ja und die Seiten gewechselt... und so stand es plötzlich 1:0 für Roj.

Danach kamen wir wieder besser ins Spiel, vergaben aber die wenigen Chancen sehr kläglich. Zudem verteidigte der Gegner sehr robust und diszipliniert. 
12 Minuten vor dem Ende war es ein langer Ball auf den Aruna von Roj, der zum 0:2 führte und damit unsere 4. Niederlage besiegelte.

Fazit: Manchmal reicht es halt nicht ganz... trotz einer durchaus kämpferisch guten Leistung, fehlte es immer wieder mal an Konzentration, Kommunikation und nach dem 0:1 auch an einer guten Ordnung. Aber wir werden daraus lernen, da bin ich mir sicher! 

Und schon nächsten Sonntag geht es gegen den Lünener BV Brambauer wieder um Platz 3. Denn den wollen wir uns doch am letzten Spieltag der Hinrunde mit einem Sieg zurückholen.

 

An einem wunderschönen grauen, milden Herbsttag, bei angenehmen 13 Grad, spielten unsere Jungs im Verfolgerduell gegen Eichlinghofen. Würde Eichlinghofen das Spiel gewinnen, wären Sie wieder punktgleich mit uns. Würden wir das Spiel für uns entscheiden können, so würde der Vorsprung auf Eichlinghofen, die als Mitfavorit auf den Aufstieg in die Saison gestartet sind, auf 6 Punkte anwachsen.

 

Von der ersten Minute an merkte man, wie heiß Eichlinghofen auf das Spiel war und wie gut sie auf uns eingestellt waren. Sie drängten uns immer wieder nach außen und schnappten spätestens beim Versuch den Ball wieder in die Mitte zu bringen zu. Danach wollten Sie schnell umschalten und vor allem über die Flügel zum Erfolg kommen.

Besonders das sehr sichere und schnelle Kombinationsspiel von Eichlinghofen war in den ersten dreißig Minuten oft zu schnell für unsere Jungs.

Auf der anderen Seite muss man unsere starke Defensivleistung loben, die Eichlinghofen zumindest nicht zu oft zum Abschluss kommen ließ.

Erinnern kann ich mich nur an zwei richtig gute Möglichkeiten, die aber beide von unserem Monchichi abgewehrt wurden.

Chancen unsererseits waren in Halbzeit eins Mangelware. Es hätte wohl für alle Spieler eine IBU 2000 gebraucht oder sonst irgendwelche leistungssteigernde Pillen, um mehr Angriffe unserer Körner zu sehen. Zum Glück war der schnellste Spieler immer noch der Ball und der fand meist dann doch noch einen Körner Jung, der den Ball aus der Gefahrenzone schoss.

 

In der zweiten Halbzeit bekamen wir dann endlich mehr Räume. Eichlinghofen konnte dieses Tempo logischerweise nicht durchhalten. Nach gut einer Stunde war es ein Kopfball unseres Vorzeigefestmachers Müller, der diesmal per Kopf bereits am Torwart vorbei war, jedoch noch ein Eichlinghofer den Ball von der Linie kratzte.

 

Einen kurzen Schreck erlebten alle Körner, als Andi sich im 16er quer legte und der Gegner den Segelschein machte und der Schiedsrichter pfiff… Doch pfiff er zum Glück die Flugeinlage des Gegners ab und bestrafte den Vogel, also die Schwalbe, mit der gelben Karte.

 

Danach kam die Stunde unseres Lucien Grobe, der kurz hintereinander Paco AlSenft und Bruun-Hansi einwechselte. Hey und siehe da, kurz darauf war es unser Senft, der in der 79. Minute das 1:0 erzielte. Verrückt.

 

Danach gerieten wir nochmal gehörig unter Druck, doch unsere Rechenmaschine Strelan hatte überall auf dem Platz empfang und klärte hinten jeden Ball.

 

So lässt sich das Fazit ziehen, dass wir in der ersten Halbzeit echt Glück gehabt haben und in der zweiten Halbzeit aber deutlich besser auftraten und ekelhaft gut in den Zweikämpfen waren. Von einem verdienten Sieg möchte ich da aber nicht sprechen,  sondern einfach nur die Leistung unserer Mannschaft loben. In Zeiten eines Laufs oder eines Höhenflugs sammelt man dann auch Punkte, die man in anderen Phasen vielleicht nicht holt.

 

Glückwunsch Männer! Weiter so!

Das sind die harten Fakten nach dem Spiel in Wethmar, wo wir uns gegen eine individuell stark besetzte Mannschaft mit 4:2 durchsetzen konnten.

Dabei waren wir von der ersten Minute an hellwach und wirkten deutlich frischer als noch in der Woche zuvor gegen Kirchderne.

Eine taktische Finesse war schon in der Aufstellung zu sehen. Denn unser eigentlicher Flügel-Messi tauchte auf einmal vorne im Sturmzentrum auf.

Das war sogar so überraschend, dass unser Capitano Strehlau dachte die Formation bei Standardsituationen sei unsere Aufstellung.

Und auch so spielten wir wieder taktisch sehr flexibel, was beweist, wie schnell und clever sich unsere Jungs auf die aktuellen Gegebenheiten einstellen können.

Dabei war der Spielverlauf natürlich auch perfekt. Bereits in der 6. Minute dribbelte unser Jonas Messi über außen alle schwindelig und sah den heranschleichenden Berkenbusch, der dann den Ball in die Maschen drosch.

In der Folge standen wir sicher und ließen nur wenig anbrennen. Einzige Brandherde wurden standesgemäß von der Wethmarer Trainerbank gesetzt, die aber meistens nur mit viel Schmunzeln von uns begegnet würden.

In der 35. Spielminute war es dann unser Müllerchen, der den Ball ins Netz stopfte und auf 2:0 erhöhte.

Damit wollten wir dann auch in die Pause gehen, doch dann zeigte sich, wie schnell es manchmal im Fußball gehen kann. Nach dem Anschlusstreffer in der 44. Minute, folgte in der 45. Minute die prompte Antwort durch Jonas Messi.
In der Nachspielzeit war es dann nochmal ein Gastgeschenk unseres Schnappers, der Wethmar auf 2:3 ranbrachte.

Kurz nach der Pause hatten wir dann sogar noch etwas Glück, dass Wethmar mit seiner konfusen Volloffensive nicht das 3:3 erzielte.

Doch nach dieser ersten Sturmphase wurde es dann geordneter und wir konnten immer wieder Chancen herausspielen und verpassten leider früh den Entscheidungstreffer.

Am Ende war es dann ein Eigentor, das uns die sichere 2 Tore Führung brachte.

Am Ende war es ein verdienter Sieg, der uns nächste Woche ein weiteres Topspiel beschert.
Gegen Eichlinghofen wartet dann eine sehr starke Mannschaft, die sich (so munkelt man) durch den Kreisliga Scout Marc Elbracht schon mal auf Stand hat bringen lassen, was sie am kommenden Sonntag erwartet.

Wir freuen uns!!!

Im Grunde ist eine Niederlage manchmal auch ganz schnell erklärt. 

Sah es die meiste Zeit nach einem sehr krampfigen Spiel aus, das keinen Sieger verdient gehabt hätte, so waren wir vor allem im 2. Durchgang einfach nicht mehr frisch genug, um Kirchderne in Bedrängnis zu bringen.

Viel zu oft waren die sogenannten zweiten Bälle alle bei "Grün" und nur selten bekamen die Fans am Zippen die Durchschlagskraft über außen zu sehen, die wir sonst so gerne zeigen.

Nach knapp 60 Minuten war es dann ein Schuss von Türkoglu der saß. Und so rannten wir meist kraft- und mutlos einem Rückstand hinterher, den wir zum ersten Mal in dieser Saison nicht mehr drehen konnten.

Doch lange Hadern braucht nun wirklich niemand, denn schon kommenden Sonntag werden in Wethmar wieder Punkte verteilt, die wir gerne mitnehmen wollen. Vor allem dann wieder mit mehr geistiger und körperlicher Frische. 

Wenn wir als 4. zum Tabellenzweiten fahren, dann spricht man in der Presse auch gerne mal von einem Spitzenspiel oder in der Summe der Tabellenplätze auch mal gerne von einem 6-Punktespiel. Doch wer sich jetzt rein punktetechnisch schon den Tabellenplatz 2 ausmalen wollte, den müssen wir leider enttäuschen. Am Ende gab es fairerweise nur 3 Punkte. Somit war auch schon vor dem Spiel klar, dass wir die 6 Punkte Vorsprung vom FC Nordkirchen nicht hätten aufholen können...

Womit wir auch schon die Ausgangslage ganz gut beschrieben hätten... Nordkirchen war bis zum gestrigen Sonntag mit 25 Punkten noch ungeschlagen auf Tabellenplatz 2 und konnte selbst der Überfliegermannschaft aus unserer Liga Bövinghausen einen Punkt abtrotzen.
Wir hingegen hatten "nur" 19 Punkte und waren zudem mit einem leicht dezimierten Kader nach Nordkirchen gefahren.

Um 15:04 Uhr pfiff der Unparteiische aus Ahlen, der einen leichten Hang zur Nachspielzeit hatte, das Topspiel an. Wer sich nun die ersten 30 Minuten bildlich vorstellen will, der nimmt einfach Marc Müllers Heatmap aus dem ersten Spiel gegen Lüdinghausen und verschiebt die roten "Heats" einfach komplett in unsere Hälfte. Klar der ungeschlagene 2. kommt mit einem einfachen 3-4-3 und viel Selbstvertrauen, wohingegen wir als Aufsteiger uns erstmal auf Fehlerlosigkeit und die "0" hinten beschränken wollten. 

Summa summarum war es auch von den Chancen her ein sehr ereignisloses Spiel. 2, 3 gute Möglichkeiten für Nordkirchen und 2 kleinere Chancen für uns. Doch die 2. wurde dann richtig gut, denn zunächst fällt und schreit unser Stürmer Müller im 16er und kurz darauf schreit und fällt Cede nach einem Schussversuch ebenfalls im 16er. In der Summe also ein Elfmeter, den man geben kann. Aus unserer Sicht.

In der Summe hatte unser Capitano Strele danach auch noch 5 Minuten Bedenkzeit, die er sich beim Ballholen im weiten Rund nahm. Zum Glück war sein letzter Gedanke das Ding samt Keeper ins Netz zu schießen. Und so führten wir in der Summe nach 45 Minuten mit 1:0 doch etwas überraschend.

In der zweiten Halbzeit wollte der FC Nordkirchen mit aller Macht auf das erste Tor spielen. Doch an unserer geschlossenen Zweikampfstärke eines jeden Körners war einfach kein Durchkommen. Egal auf wen ein Nordkirchener traf, jeder signalisierte sofort, dass hier nichts zu holen ist. Aber allerspätestens bei unserer Katze Mongislav war Schluss.

Unser erster richtig guter Torschuss kam dann in der 71. Minute vom Kommissario. Der "gute" Kevin, der sonst den linken Flügel beackerte, war nach einer Standardsituation plötzlich auf rechts. Zuschauer beschrieben, dass man förmlich sehen konnte, wie er den Geist des Arjen Robben einatmete, ehe er den grünen Erima-Ball nahm und den ins lange Toreck schoss. Unhaltbar! Wahnsinn! Tor! Wer's nicht gesehen hat ist selber schuld! Das 2:0!

Danach viel zwar kurz darauf das 1:2, doch liefen wir alles ab, was ging. Vor allem Cedes vordere Läufe waren an diesem Tag ein Sinnbild für die Lauf- und Kampfbereitschaft der ganzen Mannschaft. 

Nach 97 Minuten pfiff der Schiedsrichter dann auch endlich ab und wir durften einen in der Summe verdienten Sieg feiern, weil wir mit der richtigen Einstellung und der nötigen kämpferischen Grundhaltung sehr wenig zuließen und die wenigen Angriffe mit Bedacht nach vorne trugen.

Im Ergebnis bedeutet der Sieg die Punkte 20, 21 und 22 und Tabellenplatz 3!

Eine schöne Momentaufnahme, die am besten noch lange anhalten soll...

Man wundert sich schon, warum es auch diesmal den obligatorischen Rückstand brauchte... doch irgendwie können wir nicht anders...

Und wenn der Gegner jubelt und sich schon ausrechnet hier und heute am Zippen etwas Zählbares mitzunehmen, dann folgt immer die Enttäuschung am Ende doch ohne Punkte wieder nach Hause fahren zu müssen.

Und als Trainer oder Co-Trainer oder TW-Trainer wünscht man sich auch mal ein weniger dramatisches Spiel, bei dem man sich vielleicht etwas eher zurücklehnen kann und die Spieler sich vielleicht auch etwas schonen können.

Doch gehen wir den gestrigen Sonntag nochmal von vorne an...

Der Schiedsrichter pfeift das Spiel an und wir sind da. Haben Chancen und kommen in der Anfangsphase immer wieder durch, obwohl der Gegner mit einem Abwehrbollwerk fleißig versucht hat Beton anzurühren. 
Nach 10 Minuten war der Druck irgendwie raus und die 11 Körner in Rot und in Schwarz liefen wie ein orientierungsloser Hühnerhaufen hin und her. Abstände zwischen den Reihen waren größer, als die von Rainer Calmund und dem Gemüsebuffet und Spieler waren in eigener geheimer Mission unterwegs. So war unser Heatmapmaster Müller oft als 3. Sechser unterwegs und Tommy zog sich als Stürmer auch lieber auf die 10er Position zurück.

So war es fast bezeichnend, dass alle nach einer vermeintlichen Abseitsposition stehen blieben und dem Dorstfelder alleinigen Durchmarsch zum Tor gewährten. Et voilà das besagte 0:1 war gefallen.

Doch dann kam in Halbzeit 2 die Auferstehung/ die Wende. Eine komplett andere Mannschaft. Die bereits drei Minuten nach dem Wiederanpfiff das 1:1 durch Tommy Taube erzielte. Unser wirbeliger Lamboss legte quer, ehe Tommy einfach mal abzog und den Torhüter an einem nicht ganz glücklichen Tag erwischte.

Kurze Zeit später das gleiche Bild. "Grüß Mich" schrie auf rechts nach dem Ball und legte ihn erneut für Taube ab. Das 2:1.

Danach ergaben sich immer wieder gute bis ausgezeichnete Chancen, da Dorstfeld nun einen Mann aus der Kette nach vorne schob. Doch beließen wir es bis zum Schlusspfiff beim knappen 2:1. 

Mit der letzten Aktion war es wieder ein "Querleger" der das 3:1 besorgte und Niko so unseren Berkenbusch zu Saisontor Nummer 1 brachte.

 

Im kommenden Spiel geht es dann zum ungeschlagenen Zweiten Nordkirchen. Hier können wir dann zeigen, ob wir es auch mit den richtig hartn Brocken aufnehmen können... 

Wenn man gegen den Tabellenletzten spielt, dann spricht man gerne von Pflichtaufgabe. Die dann in den Köpfen der Spieler schnell zu Leichtsinnigkeit werden kann. Doch gerade davor hat Coach Grobe in der Kabine ausdrücklich gewarnt und eine konzentrierte und fokussierte Leistung eingefordert.

Der Start war dann auch schon sehr vielversprechend, so konnten wir früh sehr gute Chancen herausspielen, doch entweder Lolo versuchte mit einem gezielten Pass in die untere Ecke, den Torwart aus der Reserve zu locken, oder Marcel setzte das Runde knapp auf die Latte, statt unter diese.

Auf der anderen Seite musste uns aber auch Mongi gleich mehrmals die 0 retten, indem er zum einen einen Kopfball aus kurzer Distanz parierte oder wie die besten Bundesligaschnapper den Fuß stehen ließ und so auch das Tor in die lange Ecke verhinderte.

In der 26. Minute war es dann ein schöner Pass von Niko auf Marcel, der uns so nah vor das Tor brachte, dass Hansi nur noch einschieben musste. Mit dem Pausenpfiff schob dann auch noch unser Edeljoker Tommy Taube den Ball mustergültig in den linken Knick, sodass man zufrieden in die Pause gehen konnte.

Dort entpuppte sich "Pedda" alias Pommespeter zum "Topmotivator" und stimmte die Jungs -ungeachtet der versuchten Ansprache vom Coach - auf die 2. Halbzeit ein.

Wem auch immer unsere Jungs zugehört hatten... es hatte gefruchtet... nachdem uns einige vermeintliche Abseitstore von der Grundlinie aberkannt wurden, war es unser bester Feldspieler an diesem Tage - Kevin Kleine - der den Ball sehenswert zum 3:0 einschoss.

Danach war das Spiel durch und der Gegner mit seinen Nerven ebenso. Unter dem Strich sind wir froh über drei Punkte, die uns Platz 4 in der Bezirksliga bescheren und die Gewissheit, dass wir hinter dieses Spiel nun einen erfolgreichen Haken setzen können. Well Done Männer!!!

 

 

... wie der Gegner sein Bein hoch bekommt... oder so ähnlich. Oder: „Regen war auch schon lange nicht mehr... hui wie der Ball rutscht...“

An einem verregneten Sonntag war es ein Pflichtsieg gegen einen deutlich limitierten Gegner, der bis auf einen schönen Sonntagsschuss wenig zu bieten hatte.

Standesgemäß gingen wir auch dieses Mal am Zippen wieder in Rückstand. Nach einer eigenen Ecke, war Overberge schnell unterwegs und zimmerte aus 18 Metern den schönen Erima direkt unter das Gebälk.

Doch, als wäre es für den Gegner ein schlechtes Zeichen... kam dann die TuS Körne Auferstehung und innerhalb weniger Minuten war aus einem Rückstand schnell eine Führung geworden.

Mit dem 3:1 per Elfmeter durch unseren gechillten Lockentorschützen Conor Oreilich, war dann alles auf Sieg gestellt. Zumal Overberge sich durch eine rote Karte zusätzlich dezimierte.

Doch wer nun dachte, dass wir jetzt in der zweiten Halbzeit Einbahnstraßenfußball zu sehen bekämen, der musste mit seinen Erwartungen im Regen stehen bleiben...

Statt lockerer Ballzirkulation entstand ein munteres Fehlpassfestival, das nicht mehr schön anzusehen war. 

So war es eine Standardsituation, in der Schabbel uns einen weiteren Treffer bescherte und auf 4:1 erhöhte.

Kurz vor Schluss schenkten wir uns - bereits im Warmen wähnend - noch ein weiteres Gegentor ein, welches aber an den drei Punkten nichts ändern sollte.

Und so kommen wir nach 7 Spielen auf 13 Zähler und Tabellenplatz 6.

Letztes Jahr noch A-Liga... dieses Jahr Bezirksliga.

Und wieder gings richtig zur Sache, das der TuS und die Alemannen sich nichts schenken war zu erwarten. Viele harte Zweikämpfe, die beide Seiten vermutlich auch noch morgen auf der Arbeit spüren werden.

Vor allem in den ersten 30 Minuten waren wir die spielbestimmende Mannschaft, die oft gedanklich immer einen Tick schneller war als unser heutiger Gegner.

Nach schönen Kombinationen war es in der 20. Minute unser Senft, der ganz cool einschob.

Der zwischenzeitliche Ausgleich per Elfer brachte uns aber überhaupt nicht aus der Spur und so legte unser Siegfried, Lamboss der Amboss und Messi in einem einen 60 Meter Sololauf hin, ehe seine Füße ihm doch den Rat gaben mal den Ball abzuspielen. Und so war es wieder unser Senft, der den Ball zur erneuten Führung hinter die Linie brachte.

Nach der Pause durften wir keine Tore mehr bejubeln und mussten zum Glück auch keins mehr hinnehmen.

In Erinnerung bleibt noch eine riesen Chance von Marcel, der zu bescheiden war und aus unerklärlichen Gründen versuchte aus 5 Metern abzuspielen...

Eine lupenreine rote Karte... die leider nicht gegeben wurde

Und ein ganz eindeutiger Elfmeter, bei dem jeder sehen konnte, dass Scharnhorsts Verteidiger Hansis Arm am liebsten mit nach Hause genommen hätte.

Sei's drum... am Ende bleiben die drei Punkte am Zippen und wir zu Hause mit 3 Siegen aus drei Spielen eine Macht.

Diese Macht darf am kommenden Sonntag Overberge gerne zu spüren bekommen. Ball HOI!!!

 

An diesem Sonntag wollte uns einfach nichts gelingen. Bereits nach wenigen Minuten rannten wir krampfhaft einem Rückstand hinterher und vergaben wirklich gute Gelegenheiten. Jedoch fehlte es an Kampf, Leidenschaft und Präzision. 

Zu Beginn der 2. Halbzeit das gleiche Bild. Wieder wirkten wir gedanklich abwesend und immer einen Schritt zu langsam, um das 2:0 in der 47. Minute auch nur im Ansatz verhindern zu können.

Dass dann selbst ein Elfmeter in den Schlussminuten nicht verwandelt werden konnte, sprach in einer Aktion alles aus, was es in diesem Spiel zu sehen gab. Es wollte einfach nichts gelingen...

So geht es in der kommenden Woche um Wiedergutmachung. Im Derby gegen Scharnhorst sollen dann 10 Zähler beim TuS stehen.

Negüzel-Topspiele Bild von Hansi

Wer nach einem 4:0 noch mal innerhalb einer Halbzeit zurückkommt, der hätte vielleicht einen Punkt verdient gehabt.

Doch am Ende bleibt es leider bei einer 4:3 Niederlage bei einer individuell herausragenden Fußballmannschaft aus Bövinghausen.

Wer sich die Tore oder jede Menge Fotos anschauen möchte, dem sei folgender Link empfohlen:

https://www.facebook.com/NeguezelTopspiele/photos/a.1943689565849230/2137930149758503/?type=3&theater 

Was die Zuschauer am gestrigen Sonntag am Zippen zu sehen bekamen, war Tempo- und Kombinationsfußball par excellence. Alle drei Tore wurden schön herausgespielt und mit Tempo nach vorne getragen.

Bereits in der 4. Minute hätte es in einer 2gg1-Situation mit Hansi und Conor schon das erste Tor für unsere Bezirksligisten geben müssen, doch sparten wir uns den Treffer für später auf. Und DASS Conor bei der nächsten Gelegenheit treffen würde, war sicher ;-)

So war es die 30. Spielminute, als unser Sprinter Strele einen Pass von Sölde bereits an der Mittellinie abfing und blitzschnell nach vorne umschaltete. Kurzer Doppelpass mit Hansi und dann rein in die Mitte. Dort stand unser Oreilich mal wieder perfekt und schob den Ball locker zum 1 zu 0.

Was dann einmal klappte, war dann kurze Zeit später auch noch ein zweites Mal möglich. Wieder war es unser Instagrammer @Hansi, der den #perfekten #Pass zu Lenni gespielt hat, der dann mit einer scharfen #Flanke unseren Flügelflitzer Marvin fand. #tollesTor #mitTempo200durchden16er #brauchsenurberühren #einTeam #WirvomZippen

Danach ließen wir die Ordnung und Ruhe vermissen, die uns zuvor die beiden Tore gebracht haben. Konnten aber die Führung relativ sicher in die Pause nehmen.

Nach Wiederanpfiff mussten wir dann eine kleine 5-minütige Sturm und Drangphase des VfR überstehen, ehe unser Spieler des letzten Spieltages, kevin Kleine, auf den vielleicht kommenden Spieler des Spiels diesen Tages, Hansi, passte, der die Ruhe bewahrte und zum dann doch vorentscheidenden 3:0 einschob.

Danach gab es zwar noch gute Gelegenheiten, die aber allesamt nicht mehr genutzt wurden.

Was bleibt, ist ein überaus verdienter erster Sieg in der Bezirksliga, der Lust auf mehr macht! Am besten schon kommenden Samstag um 19 Uhr in Bövinghausen.

Reise nach Lüdinghausen endet torlos und bringt immerhin den ersten Punkt

 

Wenn man fast ungeschlagen aus der Kreisliga in die Bezirksliga aufsteigt, dann ist das schon etwas Besonderes. Das erste Spiel in der neuen Derby-Liga ist dann ebenfalls etwas Besonderes. Vielleicht hat sich deswegen unser Präsi nicht lumpen lassen und einen goldenen Bus gestellt, der nicht nur unsere Kicker vom Zippen aufs Land fuhr, sondern auch alle treuen Fans, die sich das erste Auswärtsspiel nicht entgehen lassen wollten. Hier sei auch schon mal ein großes Dankeschön an alle mitgereisten Fans abgegeben, die uns wirklich toll unterstützt haben.

 

Was das Spiel angeht, so wurde es von unserem neuen, noch nicht spielberechtigten Spieler, Marc Müller (Früher mit einem Praktikum bei Statista und wahrscheinlich rechte Hand von Erik Meijer und Holger Stanislawski), sehr treffend in einer sehr anschaulichen Grafik zusammengefasst:

 

 

Lüdinghausen schaukelte den Ball mustergültig wie im Training von rechts nach links ohne wirklich gefährlich zu werden. Leider waren unsere Umschaltaktionen nur bis zum 16er gut und brachten ebenfalls wenig Torgefahr. Hier die ersten 30 Sekunden: 

 

Hier mal eine Ecke aus der ersten Halbzeit:

 

 

Kurz vor der Halbzeit hatten wir dann auch einmal Glück, als eine Standardsituation an den zweiten Pfosten geschlagen wurde und unsere rechte Flügelstange Berkenbusch wohl schon den Gang in die Kabine plante. Doch die wirklich dicke Torchance wurde von Lüdinghausen nicht genutzt.

Nach dem Seitenwechsel nahmen wir uns vor mutiger und offensiver zu attackieren. Dadurch wurde das Spiel deutlich schneller und Chancen entstanden auf beiden Seiten...
Nachdem Strelan etwas zu überhastet versuchte den Gegner zu stellen (und so seinen wohl ersten Zweikampf verlor), ließ der ihn links liegen und passte schnell in die Sturmmitte zu Fode Camara. Doch unser Textmarkergrüner Schnapper hielt den Ball im 1:1 und sicherte uns so die 0.

Das war es aus unserer Sicht von Lüdinghausen, die ab der 70. Minute immer mal wieder auf Zeit spielten, um nach unseren starken Angriffen nach Luft zu schnappen. Leider waren unsere guten Chancen von unserem FuPa Stürmer Marcel, Hansi (Kopfball) oder Taube (nach schönem Pass von Niko) ebenfalls nicht im Netz... sodass es am Ende nur einen Punkt gab, der uns aber zuversichtlich stimmt. Am kommenden Samstag gibt es dann das erste Heimspiel und das erste Derby der Saison gegen Sölde. 

 

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Am gestrigen Pfingstmontag fand das erste von zwei Schauläufen statt. Bei strahlendem Sonnenschein setzten wir als frisch gebackener Meister gegen die A-Jugend des Lüner SV nicht nur einen weiteren Dreier, sondern ackerten alle auch für die Torjägerkanone, die Conor nun definitiv schon vor dem letzten Spieltag inne hat.

Nachdem unser Flügelflitzer Lenni bereits in Halbzeit 1 sein erstes Saisontor erzielte, folgten danach noch drei Conor-Tore, die ihn somit ebenfalls auf 40 Hütten schrauben.

Bereits vor dem Spiel haben unsere Körne ULTRAS für ein Spektakel gesorgt und die Mannschaft beim Einlaufen meisterlich begrüßt, was zeigt, dass wir nicht nur die beste Mannschaft, sondern auch die besten Fans der Liga haben. 
Im Anschluss an das Spiel wurde standesgemäß für einen Meister noch ordentlich gefeiert. Über Details muss hier in der Zippenredaktion geschwiegen werden... nur so viel... es war feucht-fröhlich bis zum Schluss!

Am kommenden Sonntag geht es dann in das letzte A-Liga Spiel gegen den direkten Nachbarn unterhalb des Hellwegs... Besonders brisant: Wenn wir gewinnen, muss die ÖSG in die Relegation um den Abstieg in die Kreisliga B.

 

Disclaimer:  Dieser Artikel beinhaltet Informationen zu Katzen und Tiere die der Art der Katzen angehören. Damit wollen wir aber bewusst keine höheren Klickzahlen mit unserem Cat-Content erreichen, denn wir haben schließlich schon unseren Klicki im Verein und der reicht uns. Vielmehr geht es um eine subjektive Beschreibung einer außergewöhnlichen Sonntagssafari, die wir vom TuS gestern bei super Savannenwetter in Dortmund Brackel erlebt haben.

Vorbereitung ist alles

Wie sich das bei einer guten Safari gehört, ist Vorbereitung einfach das A und O. So wies bereits am Vortag unser Ranger Grobe auf die Wetterstrapazen hin und verordnete bis zum Anpfiff quasi ein Besäufnis der nüchternen Art, um für das Spiel ähh die Safari im Löwengehege beim SF Brackel gewappnet zu sein.

Die Pirsch

Zwar war es das erklärte Ziel von Beginn an auf Jagd zu gehen und die Löwen mit noch lauterem Gebrüll tief in ihre eigene Hälte zu bekommen, doch waren wir viel zu nervös, um auf nur einen sinnvollen Angriff durchzuführen. Vielmehr versuchte Strele zu Beginn Leckerli an die großen Katzen zu verteilen und wir konnten von Glück sagen, dass Brackel dieses Angebot nicht angenommen hat. Der Urschrei von Ranger Grobe nach dem Warum war Berichten zu Folge noch beim SV Körne zu hören. Unser Tango Tänzer und Anschreier Nr.1 Jonas wollte sich kurz darauf nicht lumpen lassen und schoss ebenfalls einen Bock.
Bock schien vor allem Brackel zu haben und so huschten wir durchs Löwengehege und waren vor allem um Schadensbegrenzung bemüht. Auch unsere Andilope hüpfte wild umher und fand kein Mittel, um die gelbe Löwengang aus Brackel zu zähmen. 

Neues Gefährt

So überlegten wir im Rangerteam, ob wir für unsere Safari das richtige Gefährt gewählt hatten und wechselten zur Halbzeit die taktische Sitzanordnung im Körneexpress. Zudem schmissen wir unseren Löwendompteur Cede ins Gehege.
Mit Wiederanpfiff der drei jungen schwarzen (Un)Panther-ischen (sorry für den Wortwitz...), nahm der Körneexpress mit jedem Konter mehr und mehr Fahrt auf. Besonders unser Gepard Marvin zog immer wieder gefährlich vor das Löwentor.

Es dauerte bis zur 57. Minute, ehe uns Conor nach Fehlschuss-vorarbeit von Andilope Brach das erste Tor Schoss. Peng! Damit hätte wohl kein Brackeler nach der Pirschfahrt in Halbzeit eins gerechnet. Doch auch in der Folge waren wir immer da, wo ein Löwe gerade versuchte einen Angriff zu starten. Und selbst wenn es ein Brackeler vors Tor geschafft hatte, so hatten wir an diesem Tag die reaktionsschnellste Katze im Tor, die man sich vorstellen kann. Außen Garfield, innen eine Monsterkatze, die bis zum Schluss alle Löwenangriffe abwärte. Stark Mongi!!!

Das Wild ist erlegt

Spätestens nach dem 0:2 durch ein Eigentor von Thomas, war wohl der Löwe am Boden und die 3 Punkte im Sack. Das 3:0 durch Conor brachte dann die absolute Gewissheit, wie gut doch die 2. Halbzeit war. Stark war auch die Vorarbeit unseres A-Jugend Iltis äh Ilic, der mit seinem Pass echte 10er-Qualitäten zeigte.

Nach dem Abpfiff war nicht nur klar, dass wir 3 Punkte mehr auf dem Konto haben, sondern dass auch unser schärfster Verfolger Scharnhorst bei der Sonntagssafari Federn ließ und wir nun mit 2 weiteren Punkten mehr Abstand an unserem nächsten Spieltag gegen den Lüner SV 2 die Meisterschaft bereits perfekt machen können.

Jetzt heißt es den Sonntag bis zum nächsten Training zu genießen, um dann wieder voll fokussiert ins nächste Spiel zu gehen!!!

 

Unsere erste Mannschaft bleibt auf Kurs.

Zunächst konnten wir gegen bissige Alstedder im Nachholspiel am Donnerstag mit 2:0 gewinnen, ehe am gestrigen Sonntag der nächste Dreier - 4:1 - gegen die zweite Mannschaft aus Wickede eingefahren wurde.

Dabei waren irgendwie beide Spiele schwierig.

Das erste Spiel gegen Alstedde war mühsehlig, weil die Blau-Weißen mit einer ähnlichen Mauertaktik wie im Hinspiel agierten und sich in alle Zweikäpfe schmissen... 

Das zweite Spiel gegen Wickede, weil wir selbst in den ersten 20 Minuten irgendwie gedanklich noch in der Kabine waren und wir uns so das Leben unnötig schwer gemacht haben. Doch alles der Reihe nach ;-)

Das BW Alstedde wirklich alles versucht hat, um uns mindestens zwei Punkte abzunehmen, konnte man schon vor dem Spiel sehen. Denn die Trauerrede des Lünener Trainers in der städtischen Presse, war so garnicht mit der tatsächlichen Aufstellung kongruent... keine Ahnung ob es #Fakenews oder doch die #Lügenpresse war, aber auf dem Platz standen 11 Fußballer, die uns alles abverlangten. Zwar hatten wir schon einige schöne Gelegenheiten, doch dauerte es bis zur 45. Minute, ehe Marvin "Fuge" "Noch-nur-Verlobter" Heinrich das Runde ins Eckige brachte. Möglich wurde dies, dank eines blitzschnellen Umschaltspiels von Lolo und einem sauber geführten Zweikampf unseres Premium-Staubsaugers Tinga (nicht zu verwechseln mit Tango... der kommt noch später...).

Das zweite Tor schoss dann Conor nach schönem Ableger von Hansi. Danach war die Vorführung auch schon beendet und man ließ dann in Überzahl den Ball laufen und schaukelte die Pille sicher hin und her... bis zum Apfiff.

 

Gegen Westf. Wickede II war vor allem die Anfangsphase eine Katastrophe und wir gerieten mit einer "Nimm du ihn, ich hab ihn sicher"  Aktion früh mit 0:1 in Rückstand. Doch zum Glück war der Gegner an diesem Sonntag mehr als limitiert und konnte unserer fußballerischen und läuferischen Qualität nicht lange stand halten. Ein Doppelschlag von Podu brachte uns dankenswerterweise wieder in die Spur. Besonders das 1:1 kann man so auch immer mal wieder in der Bundesliga beobachten. Schönes Tor!

Nach der Halbzeit erhöhte unsere "Fuge" "Nun verheirateter" Heinrich auf 3:1 und grüßte beim Torjubel seine Frischvermählte. Chapeau an Beide! An Marvin, dass er einen Tag nach der Hochzeit schon wieder für den TuS spielt und auch an seine Frau, die ihm extra "etwas mehr Kette" gelassen hat. ;-)

Den Schlusspunkt markierte unser Tango-Jonas mit einem gekonnten Pickeschuss. Endstand 4:1! Bravo!

Was nun folgt, ist die wohl schwerste Prüfung der Saison... Am Sonntag gastieren wir in Brackel auf dem Platz der rot-gelben Löwen.
Wir hoffen, dass sich kommenden Sonntag sehr viele Körner auf den Weg machen, um uns im Endspurt zu unterstützen!

 

Wer Scharnhorst mit 6:0 vom Platz fegt, hat zunächst einmal die volle Aufmerksamkeit und den nötigen Respekt.

Von daher waren die ersten 20 Minuten auch die besten im gesamten Spiel. Wir spielten einfach, schnörkellos, zielstrebig und waren wach bei den 2. Bällen.

Die frühe 3:0 Führung war auch vollkommen okay und hätte in der Folge auch noch höher ausgehen können.

Doch leider ließen wir in der Folge etwas locker und verloren auch unsere Zielstrebigkeit. 

Nach der Pause versuchten wir dann wieder in die Spur zurückzufinden, was jedoch nicht mehr 100%ig gelang. Trotzdem war es am Ende ein 6:1 gegen einen, an diesem Tag limitierten Gegner, dem wir von Beginn weg zunächst den Stecker zogen, um uns dann ein wenig im Kabel zu verheddern...

Bereits am Donnerstag wartet in Alstedde der nächste Gegner, gegen den wir noch aus dem Hinspiel eine Rechnung offen haben und diese auf alle Fälle begleichen wollen!!!

Ha Puuuh... einmal durchschnaufen bitte... so oder so ähnlich ging es wohl vielen Fans am Zippen nach dem Schlusspfiff des Topspiels der Kreisliga A2.

Bei schönem Wetter und ca. 300 Zuschauern (Schlappohrsche, geeichte Messung) war die Alemannia aus Scharnhorst vor allem in der ersten Halbzeit viel präsenter und fand besser ins Spiel. Vor allem weil sie in vielen Situationen einfach den Tick Gedankenschneller waren. Doch trotz aller Feldüberlegenheit darf man nicht vergessen, dass auch wir 3 richtig gute Gelegenheiten hatten in denen wir eigentlich in Führung gehen müssen! Doch sei es drum, eine Unachtsamkeit reichte mal wieder, um zu Hause (wie gewohnt) mit 0:1 in Rückstand zu geraten.

Nachdem unser aller Coach und wir uns selber in der Halbzeit den Kopf wuschen, wurde die zweite Halbzeit deutlich ansehnlicher. Vor allem über außen konnte man immer wieder für Gefahr sorgen.
Absolutes Glück hatten wir dann, als Scharnhorst quasi freie Fahrt hatte und unser lieber Ber-ken-busch!!! in Manni-Bender-Manier auf der Linie rettete...

In der 79. Spielminute konnte dann endlich ein schön herausgespielter Angriff schlussendlich von Conor verwendet werden und brachte uns das erlösende 1:1.

Kurz danach wäre Conor erneut frei durchgekommen, doch Scharnhorsts Lohmann holte die Sense raus und mähte ihn völlig übertrieben vom Kunstrasen. Die Folge war eine rote Karte und nochmal 7,8 Minuten in Überzahl für uns, die wir aber leider nicht mehr nutzen konnten und den Spielverlauf betrachtetend auch etwas zu viel des Guten gewesen wären...

So muss man sagen, dass beide Topmannschaften der Liga auf Augenhöhe spielen und den letztlichen Aufstieg auf anderen Dortmunder Plätzen jeweils für sich entscheiden müssen.

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Wer gestern zum Auswärtsspiel nach Eving gekommen ist, wird wohl außer schönes Wetter nicht viel gesehen haben. Denn das was wir am 08.04.2018 gezeigt haben, war unterirdisch.

Besonders bitter ist nicht die Niederlage an sich, sondern der Verlauf des Spiels. Denn nach gut 90 Sekunden gehen wir nach einer wunderschönen Flanke von Andi durch ein Kopfballtor von Conor mit 1:0 in Führung und hatten wenig später auch noch die Möglichkeit per Foulelfmeter auf 2:0 zu erhöhen. Doch leider vergaben wir diese Riesenchance und trafen auch in der Folge aus mehreren aussichtsreichen Positionen nicht.

Und wie es dann immer so ist im Fußball, reicht dem Gegner eine halbwegs gut rausgespielte Aktion zum Ausgleich. Insgesamt fehlte uns fast in jeder Situation der Zugriff und insgesamt die Ordnung. Die bekommt man aber nur, wenn man läuft, rackert, redet und alles aus seinem Körper herausholt. Doch diese grundlegenden Tugenden haben einfach gefehlt.

In der zweiten Halbzeit waren wir zwar bemüht, aber das ganze Spiel von uns wirkte krampfig und planlos. Als hätte uns jemand unseren Angriffskompass weggenommen.

Dass Phoenix Eving dann noch den 2:1 Siegtreffer erzielte, ist zwar ärgerlich, macht aber aus meiner ganz persönlichen Sicht nicht das Entscheidende. Ein Fußballspiel kann manchmal komische Wege gehen und so lange ein Spiel läuft kann man diesem auch seinen Stempel aufdrücken, wenn man denn will. Vieles ist Kopfsache und Vorbereitung. Und die beginnt nicht erst am Sonntag, sondern bereits Tage und Wochen zuvor. Jede Trainingseinheit beeinflusst die darauf folgende und die Trainingswoche dann das Spiel.

Und so freue ich mich ganz ehrlich jetzt schon auf die kommende Trainingswoche und das Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen Scharnhorst bei uns am Zippen. 

Auch vom Kopf her sind wir Sonntag dann die Jäger und Scharnhorst die Gejagten... wie gesagt ich freu mich!!!

Wenn Hausfrauen tippen, dann immer 2:1... ist halt nen totsicherer Tipp... und wer die Spiele vom TUS tippt, der setzt am besten auch genau auf diesen Hausfrauentipp. Denn bereits zum fünften Mal konnten wir Zuhause mit 2:1 gewinnen.

Dass es 85 Minuten nicht so stand tut dabei ja nichts zur Sache... denn ein Spiel dauert ja schließlich 90 Minuten...

Diese bittere Pille musste dann auch der VFB Lünen schlucken, der sich wohl bis zur 85. Minute als Sieger fühlte und dann doch am Ende ohne Punkte wieder nach Hause fuhr.

Schon in der 1. Halbzeit dominierte man zwar das Spiel, kam jedoch nie so richtig gefährlich vors Lünener Tor. Ärgerlich ist es vor allem dann, wenn der Trainer merkt, wie wenig Einfluss man mit seinen geschriebenen Anweisungen an der Tafel hat. --> Standards vermeiden war die Devise! Doch in der 30. Minute kam ein VFBler so frei zum Kopfball, dass man von draußen verwundert war, dass er nicht noch nen Schleifchen um den Hals trug... so groß war das Geschenk...

Doch bemerkenswert war es, dass wir danach nie aufgegeben haben und einen Angriff nach dem anderen starteten. Die rote Karte spielte uns dabei natürlich noch in die Karten.

In der 86. Minute war es dann Marvin "Fuge" Heinrich, der den Bann zum ersten Mal brach und zum 1:1 einnetzte, ehe Johannes "Hansi" Staab eine flache Hereingabe von Kevin "der Bulle" Silva Ferreira mit dem Kopf, bei ihm quasi auf Brusthöhe, zum erlösenden 2:1 einnickte.

Danach brachen alle Dämme und die Freude war riesig. Es ist wichtig zu sehen, dass wir es bereits mehrmals in dieser Saison geschafft haben, einen Sieg zu erkämpfen.
Wir sind vielleicht diese Saison die spielstärkste Mannschaft, doch ist auch klar, dass diese Qualität alleine nicht reicht. Jedes einzelne Spiel war, ist und wird brutal schwer sein. Wichtig ist es dabei nicht den Fehler zu machen, sich als Favorit zu fühlen,nur weil wir der TuS aus Körne sind. Mit jedem neuen Spiel müssen wir neben der spielerischen Qualität auch die mentale Qualität und den absoluten Willen abrufen, das Spiel gewinnen zu wollen und dafür mindestens 100% zu geben. Nach jedem Sieg gilt es hungrig auf weitere Siege zu bleiben und das Ganze in Selbstsicherheit münden zu lassen und nicht in Selbstzufriedenheit!!!

AMEN!

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Wenn der 2. (ja auf Grund des einen Spiels mehr sind wir das gefühlt immer noch) auf den 3. der Kreisliga trifft, dann kann man von einem Spitzenspiel sprechen, bei dem auch die Sportanlage am Zippen prächtig gefüllt war. Die Erwartungen der Fans und Zuschauer waren also hoch.

Dass die Erwartungen doch noch übertroffen wurden, hätte wohl keiner erwartet...

Mit dem ersten Pfiff des Schiedsrichters brachten wir mindestens 100 % auf unseren heimischen Kunstrasen und schafften von der Spielverteilung her Verhältnisse, wie wenn der 1. gegen den 13. spielt... wir waren von Beginn an präsent und fokussiert. Wir haben keinen einzigen Zweikampf einfach so hergeschenkt und haben auch bei das Tempo immer wieder variiert. So könnte man gar von einer Komposition sprechen, die dann in Halbzeit 2 sogar noch an Dramaturgie so ziemlich alles hatte, was der Körner Ultra so gerade noch verträgt. Doch bevor ich mich hier im Freestyle Jazz verhädere... alles der Reihe nach...

Im Allegro und Presto bließen unsere 11 Komponisten zum Angriff. Hansi, unser bestes Streichinstrument, wirbelte immer zwischen den Zuschauerketten aus Sharri und nach nur 13 Minuten lief unsere Keltische Zauberharfe aus spitzem Winkel aufs Tor zu und strich den Ball über den Torwart ins Netz. Die ersten Standing Ovations beklatschten das 1:0.

Nach kurzem Largo und Moderato, in denen auch unsere Innenverteidiger Fabi und Strele mit ordentlich Bass dagegen halten mussten, ging es oft auch über unsere lange Flöte Lolo (manchmal aber einfach auch nur mit Megafon unterwegs) und unsere feine Klarinette Marvin wieder nach vorne. Aber acuh über rechts bescherte uns "jazzer" und Freestyler Jonas, mit ordentlich Tango im Blut, immer wieder schöne Angriffe im Zusammenspiel mit unserer feinen Bratsche Brach.

In der 24. Minute wurde das Konzert via Notbremse (nein kein Spieler aus Sharri bekam die rote Karte...) kurz unterbrochen, ehe Conor O Harfe vom Punkt aus erneut das Netz zappeln ließ.

Kurz nach der Pause hätte es wegen klarem Nachtretens oder wirklich üblem Foulspiels bereits die 2. rote Karte geben müssen. Doch anscheinend war selbst der Dirigent im unparteiischen Gelb so von unserer Spielweise beeindruckt, dass er unser Presto con spirito nicht stören wollte. Stattdessen kam eine Querflöte aus Sharri durch und prustete zum zwischenzeitlichen 2:1. 

Doch kennt ihr das, wenn Kinder vor Neid erblassen und dann nur noch versuchen, die eigenen Gegenstände kaputt zu machen?
So in etwa versuchte Sharri irgendwie nochmal zurückzukommen. Schreien, schlagen, treten... alles war dabei... Doch auch wenn unser 11-tet sich nicht völlig unbeeindruckt zeigte, so bließ jedem Balg ein so gehöriger Gegenwind, dass die wirklich großen Chancen für Sharri ausblieben. Besonders an unseren (Ball) Jagdhörnern Mario und Niko kam einfach niemand vorbei und so war selbst Sharris Solist mit der 19 auf die Tribüne zum Zugucken verdammt.

Nachdem der Dirigent dann doch langsam anfing, die Kunstbanausen nach und nach mit roten Karten des Saales zu verweisen. Machten unsere Jungs den Schlussakord und trafen zum 3 und 4 zu 1.