An einem wunderschönen grauen, milden Herbsttag, bei angenehmen 13 Grad, spielten unsere Jungs im Verfolgerduell gegen Eichlinghofen. Würde Eichlinghofen das Spiel gewinnen, wären Sie wieder punktgleich mit uns. Würden wir das Spiel für uns entscheiden können, so würde der Vorsprung auf Eichlinghofen, die als Mitfavorit auf den Aufstieg in die Saison gestartet sind, auf 6 Punkte anwachsen.

 

Von der ersten Minute an merkte man, wie heiß Eichlinghofen auf das Spiel war und wie gut sie auf uns eingestellt waren. Sie drängten uns immer wieder nach außen und schnappten spätestens beim Versuch den Ball wieder in die Mitte zu bringen zu. Danach wollten Sie schnell umschalten und vor allem über die Flügel zum Erfolg kommen.

Besonders das sehr sichere und schnelle Kombinationsspiel von Eichlinghofen war in den ersten dreißig Minuten oft zu schnell für unsere Jungs.

Auf der anderen Seite muss man unsere starke Defensivleistung loben, die Eichlinghofen zumindest nicht zu oft zum Abschluss kommen ließ.

Erinnern kann ich mich nur an zwei richtig gute Möglichkeiten, die aber beide von unserem Monchichi abgewehrt wurden.

Chancen unsererseits waren in Halbzeit eins Mangelware. Es hätte wohl für alle Spieler eine IBU 2000 gebraucht oder sonst irgendwelche leistungssteigernde Pillen, um mehr Angriffe unserer Körner zu sehen. Zum Glück war der schnellste Spieler immer noch der Ball und der fand meist dann doch noch einen Körner Jung, der den Ball aus der Gefahrenzone schoss.

 

In der zweiten Halbzeit bekamen wir dann endlich mehr Räume. Eichlinghofen konnte dieses Tempo logischerweise nicht durchhalten. Nach gut einer Stunde war es ein Kopfball unseres Vorzeigefestmachers Müller, der diesmal per Kopf bereits am Torwart vorbei war, jedoch noch ein Eichlinghofer den Ball von der Linie kratzte.

 

Einen kurzen Schreck erlebten alle Körner, als Andi sich im 16er quer legte und der Gegner den Segelschein machte und der Schiedsrichter pfiff… Doch pfiff er zum Glück die Flugeinlage des Gegners ab und bestrafte den Vogel, also die Schwalbe, mit der gelben Karte.

 

Danach kam die Stunde unseres Lucien Grobe, der kurz hintereinander Paco AlSenft und Bruun-Hansi einwechselte. Hey und siehe da, kurz darauf war es unser Senft, der in der 79. Minute das 1:0 erzielte. Verrückt.

 

Danach gerieten wir nochmal gehörig unter Druck, doch unsere Rechenmaschine Strelan hatte überall auf dem Platz empfang und klärte hinten jeden Ball.

 

So lässt sich das Fazit ziehen, dass wir in der ersten Halbzeit echt Glück gehabt haben und in der zweiten Halbzeit aber deutlich besser auftraten und ekelhaft gut in den Zweikämpfen waren. Von einem verdienten Sieg möchte ich da aber nicht sprechen,  sondern einfach nur die Leistung unserer Mannschaft loben. In Zeiten eines Laufs oder eines Höhenflugs sammelt man dann auch Punkte, die man in anderen Phasen vielleicht nicht holt.

 

Glückwunsch Männer! Weiter so!