Am gestrigen Pfingstmontag fand das erste von zwei Schauläufen statt. Bei strahlendem Sonnenschein setzten wir als frisch gebackener Meister gegen die A-Jugend des Lüner SV nicht nur einen weiteren Dreier, sondern ackerten alle auch für die Torjägerkanone, die Conor nun definitiv schon vor dem letzten Spieltag inne hat.

Nachdem unser Flügelflitzer Lenni bereits in Halbzeit 1 sein erstes Saisontor erzielte, folgten danach noch drei Conor-Tore, die ihn somit ebenfalls auf 40 Hütten schrauben.

Bereits vor dem Spiel haben unsere Körne ULTRAS für ein Spektakel gesorgt und die Mannschaft beim Einlaufen meisterlich begrüßt, was zeigt, dass wir nicht nur die beste Mannschaft, sondern auch die besten Fans der Liga haben. 
Im Anschluss an das Spiel wurde standesgemäß für einen Meister noch ordentlich gefeiert. Über Details muss hier in der Zippenredaktion geschwiegen werden... nur so viel... es war feucht-fröhlich bis zum Schluss!

Am kommenden Sonntag geht es dann in das letzte A-Liga Spiel gegen den direkten Nachbarn unterhalb des Hellwegs... Besonders brisant: Wenn wir gewinnen, muss die ÖSG in die Relegation um den Abstieg in die Kreisliga B.

 

Disclaimer:  Dieser Artikel beinhaltet Informationen zu Katzen und Tiere die der Art der Katzen angehören. Damit wollen wir aber bewusst keine höheren Klickzahlen mit unserem Cat-Content erreichen, denn wir haben schließlich schon unseren Klicki im Verein und der reicht uns. Vielmehr geht es um eine subjektive Beschreibung einer außergewöhnlichen Sonntagssafari, die wir vom TuS gestern bei super Savannenwetter in Dortmund Brackel erlebt haben.

Vorbereitung ist alles

Wie sich das bei einer guten Safari gehört, ist Vorbereitung einfach das A und O. So wies bereits am Vortag unser Ranger Grobe auf die Wetterstrapazen hin und verordnete bis zum Anpfiff quasi ein Besäufnis der nüchternen Art, um für das Spiel ähh die Safari im Löwengehege beim SF Brackel gewappnet zu sein.

Die Pirsch

Zwar war es das erklärte Ziel von Beginn an auf Jagd zu gehen und die Löwen mit noch lauterem Gebrüll tief in ihre eigene Hälte zu bekommen, doch waren wir viel zu nervös, um auf nur einen sinnvollen Angriff durchzuführen. Vielmehr versuchte Strele zu Beginn Leckerli an die großen Katzen zu verteilen und wir konnten von Glück sagen, dass Brackel dieses Angebot nicht angenommen hat. Der Urschrei von Ranger Grobe nach dem Warum war Berichten zu Folge noch beim SV Körne zu hören. Unser Tango Tänzer und Anschreier Nr.1 Jonas wollte sich kurz darauf nicht lumpen lassen und schoss ebenfalls einen Bock.
Bock schien vor allem Brackel zu haben und so huschten wir durchs Löwengehege und waren vor allem um Schadensbegrenzung bemüht. Auch unsere Andilope hüpfte wild umher und fand kein Mittel, um die gelbe Löwengang aus Brackel zu zähmen. 

Neues Gefährt

So überlegten wir im Rangerteam, ob wir für unsere Safari das richtige Gefährt gewählt hatten und wechselten zur Halbzeit die taktische Sitzanordnung im Körneexpress. Zudem schmissen wir unseren Löwendompteur Cede ins Gehege.
Mit Wiederanpfiff der drei jungen schwarzen (Un)Panther-ischen (sorry für den Wortwitz...), nahm der Körneexpress mit jedem Konter mehr und mehr Fahrt auf. Besonders unser Gepard Marvin zog immer wieder gefährlich vor das Löwentor.

Es dauerte bis zur 57. Minute, ehe uns Conor nach Fehlschuss-vorarbeit von Andilope Brach das erste Tor Schoss. Peng! Damit hätte wohl kein Brackeler nach der Pirschfahrt in Halbzeit eins gerechnet. Doch auch in der Folge waren wir immer da, wo ein Löwe gerade versuchte einen Angriff zu starten. Und selbst wenn es ein Brackeler vors Tor geschafft hatte, so hatten wir an diesem Tag die reaktionsschnellste Katze im Tor, die man sich vorstellen kann. Außen Garfield, innen eine Monsterkatze, die bis zum Schluss alle Löwenangriffe abwärte. Stark Mongi!!!

Das Wild ist erlegt

Spätestens nach dem 0:2 durch ein Eigentor von Thomas, war wohl der Löwe am Boden und die 3 Punkte im Sack. Das 3:0 durch Conor brachte dann die absolute Gewissheit, wie gut doch die 2. Halbzeit war. Stark war auch die Vorarbeit unseres A-Jugend Iltis äh Ilic, der mit seinem Pass echte 10er-Qualitäten zeigte.

Nach dem Abpfiff war nicht nur klar, dass wir 3 Punkte mehr auf dem Konto haben, sondern dass auch unser schärfster Verfolger Scharnhorst bei der Sonntagssafari Federn ließ und wir nun mit 2 weiteren Punkten mehr Abstand an unserem nächsten Spieltag gegen den Lüner SV 2 die Meisterschaft bereits perfekt machen können.

Jetzt heißt es den Sonntag bis zum nächsten Training zu genießen, um dann wieder voll fokussiert ins nächste Spiel zu gehen!!!

 

Unsere erste Mannschaft bleibt auf Kurs.

Zunächst konnten wir gegen bissige Alstedder im Nachholspiel am Donnerstag mit 2:0 gewinnen, ehe am gestrigen Sonntag der nächste Dreier - 4:1 - gegen die zweite Mannschaft aus Wickede eingefahren wurde.

Dabei waren irgendwie beide Spiele schwierig.

Das erste Spiel gegen Alstedde war mühsehlig, weil die Blau-Weißen mit einer ähnlichen Mauertaktik wie im Hinspiel agierten und sich in alle Zweikäpfe schmissen... 

Das zweite Spiel gegen Wickede, weil wir selbst in den ersten 20 Minuten irgendwie gedanklich noch in der Kabine waren und wir uns so das Leben unnötig schwer gemacht haben. Doch alles der Reihe nach ;-)

Das BW Alstedde wirklich alles versucht hat, um uns mindestens zwei Punkte abzunehmen, konnte man schon vor dem Spiel sehen. Denn die Trauerrede des Lünener Trainers in der städtischen Presse, war so garnicht mit der tatsächlichen Aufstellung kongruent... keine Ahnung ob es #Fakenews oder doch die #Lügenpresse war, aber auf dem Platz standen 11 Fußballer, die uns alles abverlangten. Zwar hatten wir schon einige schöne Gelegenheiten, doch dauerte es bis zur 45. Minute, ehe Marvin "Fuge" "Noch-nur-Verlobter" Heinrich das Runde ins Eckige brachte. Möglich wurde dies, dank eines blitzschnellen Umschaltspiels von Lolo und einem sauber geführten Zweikampf unseres Premium-Staubsaugers Tinga (nicht zu verwechseln mit Tango... der kommt noch später...).

Das zweite Tor schoss dann Conor nach schönem Ableger von Hansi. Danach war die Vorführung auch schon beendet und man ließ dann in Überzahl den Ball laufen und schaukelte die Pille sicher hin und her... bis zum Apfiff.

 

Gegen Westf. Wickede II war vor allem die Anfangsphase eine Katastrophe und wir gerieten mit einer "Nimm du ihn, ich hab ihn sicher"  Aktion früh mit 0:1 in Rückstand. Doch zum Glück war der Gegner an diesem Sonntag mehr als limitiert und konnte unserer fußballerischen und läuferischen Qualität nicht lange stand halten. Ein Doppelschlag von Podu brachte uns dankenswerterweise wieder in die Spur. Besonders das 1:1 kann man so auch immer mal wieder in der Bundesliga beobachten. Schönes Tor!

Nach der Halbzeit erhöhte unsere "Fuge" "Nun verheirateter" Heinrich auf 3:1 und grüßte beim Torjubel seine Frischvermählte. Chapeau an Beide! An Marvin, dass er einen Tag nach der Hochzeit schon wieder für den TuS spielt und auch an seine Frau, die ihm extra "etwas mehr Kette" gelassen hat. ;-)

Den Schlusspunkt markierte unser Tango-Jonas mit einem gekonnten Pickeschuss. Endstand 4:1! Bravo!

Was nun folgt, ist die wohl schwerste Prüfung der Saison... Am Sonntag gastieren wir in Brackel auf dem Platz der rot-gelben Löwen.
Wir hoffen, dass sich kommenden Sonntag sehr viele Körner auf den Weg machen, um uns im Endspurt zu unterstützen!

 

Wer Scharnhorst mit 6:0 vom Platz fegt, hat zunächst einmal die volle Aufmerksamkeit und den nötigen Respekt.

Von daher waren die ersten 20 Minuten auch die besten im gesamten Spiel. Wir spielten einfach, schnörkellos, zielstrebig und waren wach bei den 2. Bällen.

Die frühe 3:0 Führung war auch vollkommen okay und hätte in der Folge auch noch höher ausgehen können.

Doch leider ließen wir in der Folge etwas locker und verloren auch unsere Zielstrebigkeit. 

Nach der Pause versuchten wir dann wieder in die Spur zurückzufinden, was jedoch nicht mehr 100%ig gelang. Trotzdem war es am Ende ein 6:1 gegen einen, an diesem Tag limitierten Gegner, dem wir von Beginn weg zunächst den Stecker zogen, um uns dann ein wenig im Kabel zu verheddern...

Bereits am Donnerstag wartet in Alstedde der nächste Gegner, gegen den wir noch aus dem Hinspiel eine Rechnung offen haben und diese auf alle Fälle begleichen wollen!!!

Ha Puuuh... einmal durchschnaufen bitte... so oder so ähnlich ging es wohl vielen Fans am Zippen nach dem Schlusspfiff des Topspiels der Kreisliga A2.

Bei schönem Wetter und ca. 300 Zuschauern (Schlappohrsche, geeichte Messung) war die Alemannia aus Scharnhorst vor allem in der ersten Halbzeit viel präsenter und fand besser ins Spiel. Vor allem weil sie in vielen Situationen einfach den Tick Gedankenschneller waren. Doch trotz aller Feldüberlegenheit darf man nicht vergessen, dass auch wir 3 richtig gute Gelegenheiten hatten in denen wir eigentlich in Führung gehen müssen! Doch sei es drum, eine Unachtsamkeit reichte mal wieder, um zu Hause (wie gewohnt) mit 0:1 in Rückstand zu geraten.

Nachdem unser aller Coach und wir uns selber in der Halbzeit den Kopf wuschen, wurde die zweite Halbzeit deutlich ansehnlicher. Vor allem über außen konnte man immer wieder für Gefahr sorgen.
Absolutes Glück hatten wir dann, als Scharnhorst quasi freie Fahrt hatte und unser lieber Ber-ken-busch!!! in Manni-Bender-Manier auf der Linie rettete...

In der 79. Spielminute konnte dann endlich ein schön herausgespielter Angriff schlussendlich von Conor verwendet werden und brachte uns das erlösende 1:1.

Kurz danach wäre Conor erneut frei durchgekommen, doch Scharnhorsts Lohmann holte die Sense raus und mähte ihn völlig übertrieben vom Kunstrasen. Die Folge war eine rote Karte und nochmal 7,8 Minuten in Überzahl für uns, die wir aber leider nicht mehr nutzen konnten und den Spielverlauf betrachtetend auch etwas zu viel des Guten gewesen wären...

So muss man sagen, dass beide Topmannschaften der Liga auf Augenhöhe spielen und den letztlichen Aufstieg auf anderen Dortmunder Plätzen jeweils für sich entscheiden müssen.

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Wer gestern zum Auswärtsspiel nach Eving gekommen ist, wird wohl außer schönes Wetter nicht viel gesehen haben. Denn das was wir am 08.04.2018 gezeigt haben, war unterirdisch.

Besonders bitter ist nicht die Niederlage an sich, sondern der Verlauf des Spiels. Denn nach gut 90 Sekunden gehen wir nach einer wunderschönen Flanke von Andi durch ein Kopfballtor von Conor mit 1:0 in Führung und hatten wenig später auch noch die Möglichkeit per Foulelfmeter auf 2:0 zu erhöhen. Doch leider vergaben wir diese Riesenchance und trafen auch in der Folge aus mehreren aussichtsreichen Positionen nicht.

Und wie es dann immer so ist im Fußball, reicht dem Gegner eine halbwegs gut rausgespielte Aktion zum Ausgleich. Insgesamt fehlte uns fast in jeder Situation der Zugriff und insgesamt die Ordnung. Die bekommt man aber nur, wenn man läuft, rackert, redet und alles aus seinem Körper herausholt. Doch diese grundlegenden Tugenden haben einfach gefehlt.

In der zweiten Halbzeit waren wir zwar bemüht, aber das ganze Spiel von uns wirkte krampfig und planlos. Als hätte uns jemand unseren Angriffskompass weggenommen.

Dass Phoenix Eving dann noch den 2:1 Siegtreffer erzielte, ist zwar ärgerlich, macht aber aus meiner ganz persönlichen Sicht nicht das Entscheidende. Ein Fußballspiel kann manchmal komische Wege gehen und so lange ein Spiel läuft kann man diesem auch seinen Stempel aufdrücken, wenn man denn will. Vieles ist Kopfsache und Vorbereitung. Und die beginnt nicht erst am Sonntag, sondern bereits Tage und Wochen zuvor. Jede Trainingseinheit beeinflusst die darauf folgende und die Trainingswoche dann das Spiel.

Und so freue ich mich ganz ehrlich jetzt schon auf die kommende Trainingswoche und das Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen Scharnhorst bei uns am Zippen. 

Auch vom Kopf her sind wir Sonntag dann die Jäger und Scharnhorst die Gejagten... wie gesagt ich freu mich!!!

Wenn Hausfrauen tippen, dann immer 2:1... ist halt nen totsicherer Tipp... und wer die Spiele vom TUS tippt, der setzt am besten auch genau auf diesen Hausfrauentipp. Denn bereits zum fünften Mal konnten wir Zuhause mit 2:1 gewinnen.

Dass es 85 Minuten nicht so stand tut dabei ja nichts zur Sache... denn ein Spiel dauert ja schließlich 90 Minuten...

Diese bittere Pille musste dann auch der VFB Lünen schlucken, der sich wohl bis zur 85. Minute als Sieger fühlte und dann doch am Ende ohne Punkte wieder nach Hause fuhr.

Schon in der 1. Halbzeit dominierte man zwar das Spiel, kam jedoch nie so richtig gefährlich vors Lünener Tor. Ärgerlich ist es vor allem dann, wenn der Trainer merkt, wie wenig Einfluss man mit seinen geschriebenen Anweisungen an der Tafel hat. --> Standards vermeiden war die Devise! Doch in der 30. Minute kam ein VFBler so frei zum Kopfball, dass man von draußen verwundert war, dass er nicht noch nen Schleifchen um den Hals trug... so groß war das Geschenk...

Doch bemerkenswert war es, dass wir danach nie aufgegeben haben und einen Angriff nach dem anderen starteten. Die rote Karte spielte uns dabei natürlich noch in die Karten.

In der 86. Minute war es dann Marvin "Fuge" Heinrich, der den Bann zum ersten Mal brach und zum 1:1 einnetzte, ehe Johannes "Hansi" Staab eine flache Hereingabe von Kevin "der Bulle" Silva Ferreira mit dem Kopf, bei ihm quasi auf Brusthöhe, zum erlösenden 2:1 einnickte.

Danach brachen alle Dämme und die Freude war riesig. Es ist wichtig zu sehen, dass wir es bereits mehrmals in dieser Saison geschafft haben, einen Sieg zu erkämpfen.
Wir sind vielleicht diese Saison die spielstärkste Mannschaft, doch ist auch klar, dass diese Qualität alleine nicht reicht. Jedes einzelne Spiel war, ist und wird brutal schwer sein. Wichtig ist es dabei nicht den Fehler zu machen, sich als Favorit zu fühlen,nur weil wir der TuS aus Körne sind. Mit jedem neuen Spiel müssen wir neben der spielerischen Qualität auch die mentale Qualität und den absoluten Willen abrufen, das Spiel gewinnen zu wollen und dafür mindestens 100% zu geben. Nach jedem Sieg gilt es hungrig auf weitere Siege zu bleiben und das Ganze in Selbstsicherheit münden zu lassen und nicht in Selbstzufriedenheit!!!

AMEN!

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Wenn der 2. (ja auf Grund des einen Spiels mehr sind wir das gefühlt immer noch) auf den 3. der Kreisliga trifft, dann kann man von einem Spitzenspiel sprechen, bei dem auch die Sportanlage am Zippen prächtig gefüllt war. Die Erwartungen der Fans und Zuschauer waren also hoch.

Dass die Erwartungen doch noch übertroffen wurden, hätte wohl keiner erwartet...

Mit dem ersten Pfiff des Schiedsrichters brachten wir mindestens 100 % auf unseren heimischen Kunstrasen und schafften von der Spielverteilung her Verhältnisse, wie wenn der 1. gegen den 13. spielt... wir waren von Beginn an präsent und fokussiert. Wir haben keinen einzigen Zweikampf einfach so hergeschenkt und haben auch bei das Tempo immer wieder variiert. So könnte man gar von einer Komposition sprechen, die dann in Halbzeit 2 sogar noch an Dramaturgie so ziemlich alles hatte, was der Körner Ultra so gerade noch verträgt. Doch bevor ich mich hier im Freestyle Jazz verhädere... alles der Reihe nach...

Im Allegro und Presto bließen unsere 11 Komponisten zum Angriff. Hansi, unser bestes Streichinstrument, wirbelte immer zwischen den Zuschauerketten aus Sharri und nach nur 13 Minuten lief unsere Keltische Zauberharfe aus spitzem Winkel aufs Tor zu und strich den Ball über den Torwart ins Netz. Die ersten Standing Ovations beklatschten das 1:0.

Nach kurzem Largo und Moderato, in denen auch unsere Innenverteidiger Fabi und Strele mit ordentlich Bass dagegen halten mussten, ging es oft auch über unsere lange Flöte Lolo (manchmal aber einfach auch nur mit Megafon unterwegs) und unsere feine Klarinette Marvin wieder nach vorne. Aber acuh über rechts bescherte uns "jazzer" und Freestyler Jonas, mit ordentlich Tango im Blut, immer wieder schöne Angriffe im Zusammenspiel mit unserer feinen Bratsche Brach.

In der 24. Minute wurde das Konzert via Notbremse (nein kein Spieler aus Sharri bekam die rote Karte...) kurz unterbrochen, ehe Conor O Harfe vom Punkt aus erneut das Netz zappeln ließ.

Kurz nach der Pause hätte es wegen klarem Nachtretens oder wirklich üblem Foulspiels bereits die 2. rote Karte geben müssen. Doch anscheinend war selbst der Dirigent im unparteiischen Gelb so von unserer Spielweise beeindruckt, dass er unser Presto con spirito nicht stören wollte. Stattdessen kam eine Querflöte aus Sharri durch und prustete zum zwischenzeitlichen 2:1. 

Doch kennt ihr das, wenn Kinder vor Neid erblassen und dann nur noch versuchen, die eigenen Gegenstände kaputt zu machen?
So in etwa versuchte Sharri irgendwie nochmal zurückzukommen. Schreien, schlagen, treten... alles war dabei... Doch auch wenn unser 11-tet sich nicht völlig unbeeindruckt zeigte, so bließ jedem Balg ein so gehöriger Gegenwind, dass die wirklich großen Chancen für Sharri ausblieben. Besonders an unseren (Ball) Jagdhörnern Mario und Niko kam einfach niemand vorbei und so war selbst Sharris Solist mit der 19 auf die Tribüne zum Zugucken verdammt.

Nachdem der Dirigent dann doch langsam anfing, die Kunstbanausen nach und nach mit roten Karten des Saales zu verweisen. Machten unsere Jungs den Schlussakord und trafen zum 3 und 4 zu 1.

Wenn das Wetter nach der Eiswoche endlich wieder besser wird und auch die Jungs auf dem Platz endlich wieder richtig guten Fußball spielen, dann muss man als Trainer auch einfach mal mit guten 45 Minuten zufrieden geben und fünfe gerade sein lassen. 

Während sich unser aller Coach in der Gondel am Großglockner via exzellentem Ticker von Jani mit den wichtigsten News versorgen ließ, sorgten unsere Fußballer auf dem Platz in Lünen bereits nach acht Minuten für das erste Klingeln. Conor war nach schöner Flanke zur Stelle und netzte locker ein.

Zeit für die erste Abfahrt

Zwar hatten wir bei weitem nicht so viele Spielanteile wie sonst, da Preußen früh attackierte, doch wenn wir den Ball eroberten, ging es immer mit viel Tempo nach vorne. In der 28. Spielminute ging es dann "Schuss" nach vorne und über drei schnelle Kontakte von Mario und Tobi stand schließlich Conor allein vor der Hütte und feierte Saisontor Nummer 29.

Kurz darauf fiel noch das 3:0 durch Tobi und auch das vierte Tor können wir gerne ihm zuschreiben, auch wenn es unter Mithilfe des gegnerischen Torhüters gefallen ist.

Spätestens nach der 4:0 Pausenführung ist Headcoach Doi vor Freude Slalom gefahren... und auch die Jungs wirkten sichtlich gelöst, angesichts der deutlichen Führung. 

Lawinengefahr

Und während der eine im Pulverschnee die Sonne genießen konnte, schien unser Pulver bereits komplett in Halbzeit 1 aufgebraucht zu sein. Jeder ging angesichts der hohen Führung lieber auf Nummer sicher und trat etwas auf die Bremse. Eine unnötige hitzige Stimmung entstand, die leider das fußballerische in den Hintergrund rücken ließ. Resümierend kann man die 2. Halbzeit als eine sehr "zerfahrene" sehen, die schnell auch größeres hätte lostreten können. Doch wir fingen uns wieder und versuchten immer wieder Ruhe und spielerische Elemente reinzubringen. 

13 Minuten vor Schluss schenkte Andi Preußen noch das 5. Gegentor und belonte sich und alle anderen Körne für eine engagierte und über weite Teile disziplinierte Leistung.

Kommende Woche rollt dann wieder der Ball am Zippen. Das Topspiel der Woche gegen K.F. Sharri steht an...

 

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Aufwärmen vor dem Spiel
Jeder Zuschauer am Zippen, kann bei den Spielen unserer 1. Mannschaft sagen, dass es eigentlich fast immer bis zum Schluss spannend ist.
So wieder gesehen beim ersten Meisterschaftsspiel im neuen Jahr 2018.
Neben Spannung garnierten wir an einem kalten Wintertag das Spiel mit einer Prise Rückstand und einer gehörigen Portion Aufholjagd.
Verfeinert wurde das ganze mit einer intensiven kroatischen Portion Zeitspiel. 

"Das ist Fußball" kommentierten die Gäste mehrere Zeitspielaktionen und die Fans des gepflegten Pass- und Kombinationsspiels fragten sich da wohl, was das wirklich mit dem Fußballspiel zu tun hat.

Doch schauen wir uns mal die einzelnen Gänge im Detail an...

Vorspeise

Von Beginn an war es ein Spiel, wie schon so oft in der Saison. Quasi der Standardsalat eines jeden guten Menüs. Der Gegner stellt sich hinten rein und wir schieben den Ball gekonnt von rechts nach links.

Die Suppe

Die Suppe, die wir uns dann immer wieder einbrocken und auslöffeln müssen, nennt sich Rückstand. Und so war jeder Gast wohl wenig überrascht, als es nach 28 Minuten 0:1 stand und NK Zagreb führte.

Der Hauptgang

Nun folgte der Hauptgang. Oder die lange Phase der Aufholjagd, die mal wieder sehr irisch rüberkam und Conor O'Reilly hieß. Nachdem Rückkehrer Mario einen Freistoß direkt vor das Tor zog, netzte Conor zum 1:1 Ausgleichstreffer ein.
Nach einer kurzen Pause und einem ordentlichen Schluck Früchtetee aus dem Hause Schlappohr kamen wir mit einer gehörigen Portion Appetit auf Tore wieder aufs Feld. Doch nutzten wir die guten Gelegenheiten nicht.

Nachspeise

Erst in der 84. Minute war es dann wieder Conor, der mit einem äußerst delikaten Freistoßtrick das 2:1 bescherte. Und damit den Sieg für den TUS erntete.

 

Bravo! Das ist Fußball!!!

 

 

 

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Nach dem sicheren und nie gefährdeten Dreier am letzten Wochenende gegen Brambauer hat man von Beginn an gemerkt, dass unsere 11 Jungs auf dem Platz alles geben wollten, um an diese Spitzenleistung anzuknüpfen. Besonders durch das hohe Tempo wurden immer wieder Chancen generiert. So war es unser Linksaußen Lolo, der sich nach gut 20 Minuten nicht traute mit seinem starken Linken abzuschließen. Doch aus Gründeln, die nur er kennt, versuchte Lolo es dann 10 Minuten später erneut aus der Distanz... und zwar mit dem starken Rechten... und der saß! Das 1:0. Das Trainerteam wurde daraufhin auch sichtlich gelassener und freute sich über den ersten Treffer des größten Linksaußen der Kreisliga. Kurz vor der Pause lief dann noch unsere Andilope aufs Gehäuse der Hausherren... doch um die Konzentration auch nach der Pause noch hochzuhalten, vergab er die Chance und so ging es mit einer verdienten aber knappen 1:0 Führung in die Katakomben. Während meine Wenigkeit gerade mit frisch-gefüllten Wasserpullen gemütlich zurück zur Seitenlinie spazierte, lieferte sich Kalle ein kleines Tänzchen über außen mit einem netten Herren in weiß und ließ diesen flanken... In der Mitte galt dann das Gebot "Nimm du ihn, ich hab ihn sicher" und so nahm ein Lüner Spieler den Ball ganz sicher und steckte ihn fest ins untere linke Eck von Mongi. Der Schiedsrichter belohnte dies mit dem Fingerzeig Richtung Mittelpunkt und dem 1:1. Wir belohnten uns danach durch eine chaotische Ordnung und den Gegner mit einem Elfmeter und der 2:1 Führung für den Lüner SV II.Danach fanden wir jedoch wieder schnell ins Spiel und ließen die Köpfe nicht hängen. Zunächst traf erneut Lolo, diesmal mit seinem starken Linken, zum 2:2. Ehe Jonas aka Körne-Messi zum Solo ansetzte und sich zum 3:2 durchdribbelte. Danach war es wieder Lolo, der sich frei sprintete und jedoch wahrscheinlich an Conors direkten Vergleich mit Büyükdere dachte und so auf Conor querlegte und der dann locker zum 4:2 einschob. Den Abschluss bescherte uns dann Conor mit seinem Saisontor Nr. 20. Endstand 5:2. So stehen wir nun mit 34 Punkten und der besten Abwehr der Liga 3 Punkte hinter Scharnhorst auf Rang 2 und freuen uns kommende Woche auf das Derby bei uns am Zippen. (T.S)


lsv

"Was für ein geiles Spiel" oder "Heute gibt es echt keinen Grund zu meckern" waren nur zwei Aussagen unter vielen ähnlichen, die ich so am Wegerand aufgeschnappt habe. Der Grund für die positiven Aussagen: Am gestrigen Mittwoch traf der DJK TuS Körne im Pokal auf einen Landesligisten (BSV Schüren), der Westfalenliganiveau hat. Das Tempo war von der 1. Minute an extrem hoch und Chancen gab es schnell auf beiden Seiten. Allein in der 1. Halbzeit wäre für uns das Doppelte an Toren möglich gewesen. Doch wenn der vermeintlich Unparteiische ein durchaus reguläres Tor abpfeift und man selber 2 Tore durch ein Eigentor und einen Elfmeter bekommt, dann wäre es, so möchte ich mal mutig die Konjunktivkeule der Fußballphilosophie schwingen, durchaus möglich gewesen, mit einem 3:1 in die Kabine zu gehen. Und auch in der 2. Halbzeit hätte man durchaus mit 3:2 in Führung gehen können, doch leider war es uns an diesem Abend nicht gegönnt. Dabei hätten wir als Trainerteam (und ich glaube auch jeder andere Körner rund um dem Platz) es jedem einzelnen auf und neben dem Platz gegönnt. Es war toll zu sehen, dass wir selbst nach Rückstand immer noch eine Antwort fanden und zurückschlugen. Sei's drum... nun haben die "englischen Wochen" ein Ende und der Fokus liegt schon heute wieder auf Sonntag. (T.S.)

Wenn die Sonne auf den bereits auf Herbst und Winter eingestellten Körper trifft und ein lauer warmer Wind weht, dann ist man zu Recht etwas irritiert... Man nimmt es jedoch so hin und freut sich über jeden wärmenden Sonnenstrahlen.
Wenn der 14. auf den 3. trifft und es nach 30 Minuten immer noch 0:0 steht, dann ist man ebenso irritiert. Wohl dem, der es schafft, hier irgendwann den Motor anzukurbeln und bei einer tiefstehenden Sonne 100% Leistung zu geben. Denn auch wenn es zur Halbzeit, bei immer noch strahlendem Sonnenschein und 24 Grad, 1:0 für uns stand (Danke Podu), war es kein ansehnliches Fußballspiel. Und hätte unser Schnapper Mongi nicht bereits excellent reagiert, so wären wir nicht mal mehr mit einer Führung in die Kabine gegangen. Und so mag es dann auch die goldgelbe Sonne gewesen sein, die einen Patzer unseres Schnappers zuließ und dann den FC Brünninghausen ausgleichen ließ. Viel zu langsam und ohne Kreativität und mit viel Krampf rannten wir danach quasi Kopflos auf das Tor von Brünninghausen und vergaben zahlreiche Gelegenheiten. Und so brauchte es (ich muss sagen: leider) einen gerade erst aus der Sonne wiedergekehrten Conor, der uns mit seinem erlösenden 2:1 über die 3 Punkte Linie brachte. Und so denke ich lieber an das Beste des gestrigen Sonntags: Das Wetter!
Ach und an den 2. Tabellenplatz. Denn den haben wir nun auch zurück. Mund abputzen, hart arbeiten und dafür sorgen, dass auch fußballerisch wieder sonnigere Zeiten kommen...gerade jetzt wo der Winter naht. (T.S.)

scharn1

Mal wieder stand die 0 und mal wieder haben wir im 3. Spitzenspiel nicht verloren. In einem Spiel, in dem beide Mannschaften ähnlich agierten, sogar im selben Spielsystem war es auch so ein Spiel das vor allem von vielen Zweikämpfen geprägt war. Am Ende hätten wohl beide Mannschaften gewinnen können, doch beide Mannschaften konnten ihre Chancen nicht nutzen. Folglich gehen zwei absolute Spitzenmannschaften mit einem Punkt mehr in den 10. Spieltag. Zum Abschluss mal ein paar Zitate, die ich so noch im Kopf habe:

"Das ist wie bei uns (in der B-Liga) nur schneller."
"Das war ein schlechtes Fußballspiel."
"Das war wie Tennis, ständig ging es hin und her."
[20:48, 8.10.2017] Tommy Schroeder: "Hätten wir den einen gemacht, hätten wir gewonnen."
"Am Ende können wir doch gut mit dem Punkt leben... wir sind immer noch ungeschlagen."
"In der 2. Halbzeit waren wir besser..." 
(T.S.)

phönix

Lange hat es gedauert, doch am Ende war alles wieder gut. So könnte man das Spiel in nur einem Satz zusammenfassen. Da ich aber jetzt schon beim dritten Satz bin, kann ich ja auch nochmal von vorne beginnen...

Wir schreiben die 0. Minute und das erste was da schon mal in die Hose ging, waren die Fitnesstracker von Tracktics, die wir dankenswerter Weise ausprobieren dürfen. Jedoch ging es auch sprichwörtlich in die Hose, da die Tracker leider nicht sofort die GPS Daten fanden und die Spieler die Tracker dann wieder abgelegt haben. Vielleicht war es auch besser so, denn die leicht tiefstehende Sonne schien uns eher weniger zum Laufen zu animieren. Vielmehr war es ein munteres Ballgeschiebe, das selten mit Torchancen geendet hat. Vielmehr war es der Gegner aus Eving, der es mit Hilfe der Sonnenstrahlen im Rücken doch schaffte bis in unseren 16er zu kommen. Dort angekommen traf unsere Abwehrkrake Schabbel leider sehr unglücklich die Beine des Gegners. Und so folgte mit dem ersten Torschuss vom Punkt das 0:1 für Phoenix. Da Teamarbeit bei uns ganz groß geschrieben wird, konnte Strele Schabbel nicht alleine im Regen..äh..Sonne stehen lassen und ließ erneut einen Phoenixspieler passieren. Doch Mongi hielt uns im Spiel und wir gingen mit diesem knappen Ergebnis in die Pause. In der zweiten Halbzeit war dann auch von uns sofort mehr Dampf in der Partie. Die logische Konsequenz: das 1:1 durch den aus der Sonne wiedergekehrten Baba Brach. Technisch perfekt mit der Picke netzte er ein. Die harte Gangart des Gegners hatte dann in der 80. Minute dann die Ampelkarte zur Folge. Unser sonniges Gemüht war dann kurz vor Schluss fast schon auf dem Höhepunkt, als Lümki zum 2:1 einköpfte, der Schiedsrichter dies aber unberechtigter Weise nicht gab. Umso bemerkenswerter war es, dass wir nie aufgaben und dann in der 94. Minute endlich den 2:1 Siegtreffer schossen. Wieder war es Andi Brach, der im Urlaub wohl an seiner Technik gefeilt hat und erneut mit Picke traf. Und so bleiben am Ende drei Punkte am Zippen und ein geiler Jubel zum Schluss in den Köpfen... (T.S.)

lünen0

Es war das Topspiel des 7. Spieltages.Wir der TuS aus Körne war mit einem stark angeschlagenem Kader zu Gast beim 2. VFB Lünen. Von Anfang an war klar, dass wir mit einem Punkt in dieses Spiel starten und diesen unter keinen Umständen hergeben wollten. Und so fighteten unsere Jungs um jeden Kunstrasenmeter und stellten den VFB Lünen vor Probleme, die sie wahrscheinlich so nicht erwartet hätten. Denn Lünen war uns als geduldig spielende Mannschaft, die selbst auf Konter spielt bekannt. Doch stattdessen wurden sie von uns immer wieder durch ein schnelles Umschaltspiel in Bedrängnis gebracht. Schade nur, dass wir uns bereits in Halbzeit 1 nicht für die gute Leistung belohnt haben. In der zweiten Halbzeit waren erneut gute Gelegenheiten da, um mit 0:1 in Führung zu gehen. Doch andererseits schepperte in der 80. Minute auch unser Gebälk als der VFB sich über rechts durchspielte.

Und so waren wir von außen schon sehr zufrieden mit dem Punktgewinn. Doch wie Fußball eben ist, gab es in der letzten Minute der Nachspielzeit nochmal eine herausragend gute Kontergelegenheit, nachdem Marvin blitzschnell den Ball eroberte. Doch leider wurde der Ball nicht hinter die Linie gebracht. Folglich dauerte es dann doch wieder ein wenig, bis man das Spiel verarbeiten konnte und den Punkt im Topspiel als Gewinn und nicht als Niederlage ansehen konnte.Apropo Niederlage... diese haben wir im übrigen auch nach allen Vorbereitungsspielen und 7 Saisonspielen immer noch nicht erlebt. In diesem Sinne gilt es jetzt noch mal eine Schüppe draufzulegen, um mit dem Selbstverständnis eines unbesiegbaren TuS aus Körne im nächsten Heimspiel den nächsten Dreier einzufahren, um dann vielleicht im nächsten Spitzenspiel wieder nach ganz oben zu klettern. (T.S.)

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Wie leicht und locker es sich doch schreibt, wenn man gewonnen hat. Doch auch nach einem Unentschieden zählt der eine Punkt. Denn wenn man es ganz nüchtern betrachtet, dann hatten wir Glück, dass wir noch den Ausgleich zum 1:1 gemacht haben.  Der Spielverlauf lässt sich wie folgt beschreiben. BW Alstedde postierte 10 Mann um den Kreis ääh 16er und agierte ähnlich wie Frankfurt einst gegen Bayern. Damals ein 0:0. Und so dem FC Bayern einen Punkt wegnahm. Mit diesmal sogar knapp 90 % Ballbesitz und einem 0:0 ging es auch am gestrigen Sonntag in die Pause. Danach versuchten wir geduldig weiter zu spielen, jedoch fehlte es an Ideen, um die doppelte Mauer zu bezwingen. Und so war es fast schon logisch, dass BW Alstedde in der 80. Minute das 1:0 erzielte. Folglich erklärt sich auch das glückliche 1:1 durch einen Standard. Neben weiteren Siegen, werden wir aber auch ein Mittel finden, um Handballer wie Alstedde in Zukunft mehr zu fordern und am Ende auch hier 3 Punkte mitzunehmen. Wir werden weiter an uns arbeiten und kommende Woche den nächsten Dreier anpeilen. Getreu dem Motto: "Wenn du heute aufgibst, wirst du morgen nicht wissen, ob du es geschafft hättest." (T.S.)

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Ein sehr kluger Torwarttrainer sagte einst: "Das Spitzenspiel ist nicht das kommende, sondern die 12 Spiele bis zum Ende der Hinrunde." In diesem Sinne war der Dreier am Wochenende in Sharri zwar wichtig, jedoch nicht mehr oder weniger wichtig, als alle Spiele, die davor gespielt wurden und noch zu spielen sind. So ausgeglichen die erste Halbzeit war, so eindeutig war die zweite Halbzeit. Schon bereits vor den beiden Toren hätten wir mindestens mit 1:0 in Führung gehen müssen. Doch Geburtstagskind Schabbel konzentrierte sich lieber aufs verteidigen, als aufs Tore köpfen. Doch das war überhaupt nicht schlimm. Denn ein andere hoffentlich ebenso klüger Co-Trainer sagte erst kurz vorm Spiel: "Wir haben heute ne richtig starke Bank." Und so war es dann Doppelfuß-Salva der mit einer schönen Flanke Conor im Zentrum fand, der dann dankend zum wirklich verdienten 1:0 köpfte. Das 2:0 fiel dann nachdem der bereits krampfende und kämpfende Tinga am Boden lag und Baba Brach seine P.S.-starke Ferrari-Körpermaschine startete und so den Ball bis zur Grundlinie brach-te, um dann auf den gechillten, im 16er bereits parkenden Anthony Conor abzulegen, der dann locker flockig einschob. Unterm Strich bleibt eine hervorragende Leistung unserer Mannschaft, die sich drei Punkte erarbeitet hat. Nicht mehr und nicht weniger (T.S.)

Geduld ist eine Tugend

Bereits am Freitag Abend spielten wir unser viertes Spiel gegen die zweikampfstarken preußischen Lüner, die uns bereits im letzten Jahr das Leben immer schwer gemacht hatten. Und so war auch an diesem Freitag der nötige Respekt gegeben und die Konzentration hoch. Der Gegner stand jedoch an diesem Tag extrem tief und ließ sofort erkennen, welche Taktik Sie an diesem Abend hatten. Bei einem geschätzten Ballbesitzverhältnis von 80:20 igelte sich Preußen defensiv ein und grätschte alles weg, was versuchte sich auf mehr als 20 Metern ihrem Tor zu nähern. Folglich war es für uns extrem schwierig viele gute Torchancen herauszuspielen. Was jedoch blieb, war die Ballsicherheit und das viele vertikale Verschieben, was den Gegner auch von Minute zu Minute müder werden ließ. In der zweiten Halbzeit enteten wir dann endlich die Früchte unserer Saat und gingen hochverdient mit 1:0 in Führung. Wichtig war zudem, dass wir auch nach dem Treffer nicht locker ließen und sogar noch die Tore 2 und 3 folgen ließen und sogar noch viel deutlicher hätten gewinnen können.
Unterm Strich bleibt aber eine souveräne Leistung in den Köpfen hängen, die uns nun auf Platz 2 der Tabelle vorrücken ließ. Somit haben wir uns für die bisherige Leistung belohnt und freuen uns schon rießig auf das anstehende Spitzenspiel gegen Sharri.(T.S.)




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In der ersten Runde des Pokals setzte es mit einem 15.2 für den Gegner eine deutliche Niederlage. Der Sieg gegen den B-Ligisten SG Lütgendortmund war mehr als deutlich und auch in der Höhe durchaus verdient. Danke an alle Körner aus der Zweiten, die uns unterstützt haben.

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Ein furioser Beginn legte den Grundstein für den ersten Heimsieg der Saison. Dabei gab sich Ay Yildiz nie auf und spielte ungeachtet des Spielstandes immer wieder mutig nach vorne. Trotz der mahnenden Worte in der Halbzeit schaffte Ay Yildiz kurz nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer, der jedoch zum Glück nicht lange hielt. Kurz danach stellte Conor die alte 3 Tore-Führung wieder her. Am Ende konnte man ein 4:2 über die Zeit bringen und geht nun in eine intensive Pokalwoche.(T.S.)